24H Dubai: Die Wüste bebt!

Guten Morgen aus Düsseldorf!

Das Rennsportjahr nimmt Fahrt auf, denn in den kommenden Tagen gehts auch auf der Rundstrecke wieder zur Sache. Im Emirat Dubai wird die Langstreckensaison der 24HSeries eingeläutet.

Als man im Jahr 2006 die 24 Stunden von Dubai aus der Taufe hob, wurde die Veranstaltung noch belächelt. Reiche Scheichs und ein paar Amateure fahren zweimal rund um die Uhr, wen interessierts. Doch im Laufe der letzten Jahre hat sich das Rennen zu einer echten Größe entwickelt. Über 80 Teams haben für die achte Ausgabe der 24 Stunden von Dubai gemeldet. Topfavoriten sind natürlich auch auszumachen: Die Teams von Saudi Falcons Schubert Motorsport und Abu Dhabi by Black Falcon, die in Dubai mit vollen Line Up antreten. Die zwei Schubert Z4 werden u.a. pilotiert von Jörg Müller, Dirk Müller, Claudia Hürtgen, Dirk Adorf und Dominik Schwager. Team Abu Dhaby by Black Falcon setzt auf zwei Mercedes SLS AMG GT3, die u.a. von Bernd Schneider, Jeroen Bleekemolen, Sean Edwards und Andreas Simonsen bewegt werden. Dumm nur, das gerade die Vorjahressieger um DTM-Champion Bernd Schneider mit argen Problemen zu kämpfen haben. Im freien Training gestern flog der vierte Mann, Khaled Al Qubaisi, mit dem Auto ab und zerstörte den SLS nachhaltig. Das GT3 SLS scheint zur Zeit als nicht reparabel. Black Falcon sucht nun nach Alternativen um Schneider, Bleekemolen und Edwards den Start zu ermöglichen.

Die 24 Stunden von Dubai sind auch in Deutschland gut zu verfolgen. MotorsTV überträgt die heutigen Quali-Sitzungen live und berichtet auch in großen Livestrecken vom Rennen. Zusätzlich setzt der Veranstalter wieder auf ein Livestream-Angebot. Alle Zeiten gibt es natürlich in unserer Motorsport Im TV – Rubrik

Dakar: Gordon holt den Hammer raus

Auf der fünften Etappe der Dakar hat Robby Gordon wieder auf sich aufmerksam gemacht. Nach dem Überschlag am vierten Tag beendete der Hummerbändiger gestern die Tageswertung als dritter. Der Etappensieg in Arica ging an Nani Roma, Stephane Peterhansel wurde zweiter und führt die Gesamtwertung weiter an.

Den kleinen MINI-Monstern vom deutschen Team X-raid gelang gestern ein erster Konter gegen die Red-Bull Buggys, die mit dem Geläuf nicht so gut zurecht kamen. Nasser Al-Attiyah verlor fast zehn Minuten und erreichte Arica als siebter. „Es lief nicht besonders gut für uns. Wir haben uns einen Fehler bei der Navigation geleistet und haben ein wenig verloren. Aber so ist es nun einmal“, sagte der Katari im Ziel. Und ich bin immer noch überrascht, das die Buggys von Al-Attiyah und Sainz bis Arica durchgehalten haben.

Der Dakar-Zwischenstand nach Tag 5 von 14

  1. Peterhansel/Cottret, Mini 10:55:32 Std.
  2. Al-Attiyah/ Cruz , Buggy +09:54
  3. De Villiers/ Von Zitzewitz, Toyota +33:50
  4. Novistkiy/Zhiltsov, Mini +37:35
  5. Roma / Périn, Mini +37:43
  6. Chicherit/Garcin, SMG +56:34
  7. Chabot/Pillot , SMG +10:35
  8. Errandonea/ Debron ,Smg +18:17
  9. Gadasin/Kuzmich, G-Force Proto +31:46
  10. Thomasse/Larroque, Buggy MD Rallye +32:46

Die sechste Etappe führt heute von Arica nach Calama. 769 Kilomter, davon 438 Kilomter Wertungsprüfungen gilt es zu bewältigen. Darunter auch ein Asphalt-Teilstück von 97 Kilometern Länge.

Trophee Andros: Villeneuve ist wieder heiß auf Eis!

Jacques Villeneuve zieht es wieder aufs Eis. Der Kanadier meldete sich in Alpe D’Huez zurück und fährt alle restlichen Läufe der Trophee Andros auf der Citroen DS3 Silhouette. Bemerkenswert ist Villeneuves Rückkehr durchaus, denn ausgerecht der extrovertierte ehemalige F1-Weltmeister wird von Citroen reaktiviert. Der mediale Hype um Villeneuve wird dem angeschlagenen PSA-Konzern neuen PR-Schub geben. Gleichzeitig festigt Citroen seine motorsportlichen Ambitionen im PSA-Konzern. Doch auch die Trophee Andros wird von der Rückkehr Villeneuves profitieren.Die Fans wollen den Kanadier einfach wieder driften sehen.