24 H Le Mans: Corvette Racing ohne Glück!

Trotz eines starken Auftritts beim Testtag und der heimlichen Favoritenrolle endete das GTE Pro Rennen von Corvette Racing bei den 24 Stunden von Le Mans am Sonntag mit dem Ausscheiden beider Chevrolet Corvette C8.Rs!

Alexander Sims in der Corvette mit der Startnummer 64 kämpfte kurz vor der 18-Stunden-Marke darum, die Klassenführung zurückzuerobern, als ihm auf der Mulsanne-Geraden ein Prototyp-Konkurrent in die Quere kam. Die Berührung, bei der Sims ganz links von zwei LMP2-Autos überholt wurde, schleuderte die Corvette mit der Nase voran hart nach links in die Leitplanke. Sims konnte das Auto ohne Hilfe verlassen und kehrte wohlbehalten ins Fahrerlager zurück. Er und seine Teamkollegen in der FIA World Endurance Championship, Tommy Milner und Nick Tandy, wechselten sich in der Corvette, die die Pole Position errang, mit der Führung ab. Sims hatte zuvor die schnellste GTE-Pro-Runde des Rennens gefahren.

Nur wenige Augenblicke zuvor hatte Corvette Racing die Corvette mit der Startnummer 63 wegen erheblicher mechanischer Schäden – sichtbar und unsichtbar – am Heck des Fahrzeugs abgestellt. Es war unklar, ob es sich dabei um eine Fortsetzung eines früheren Aufhängungsproblems in den ersten sechs Stunden des Rennens handelte. Zwar wurden alle Anstrengungen unternommen, um das Auto wieder ins Rennen zu bringen, aber aufgrund von Sicherheitsbedenken für die Fahrer des Teams und die anderen Teilnehmer wurde die Entscheidung getroffen, das Rennen aufzugeben.

„Wir wollten nicht, dass unser Le Mans-Rennen so endet“, sagte Laura Klauser, GM Sports Car Racing Program Manager. „Wir sind alle stolz auf den Einsatz aller im Corvette Racing Team, um uns die absolut beste Chance auf unseren neunten Klassensieg zu geben. Letzten Endes sind wir alle stolz darauf, Teil des One Team“-Ansatzes von Corvette Racing zu sein. Wir sind froh, dass es Alexander gut geht und dass die C8.R ihn in Sicherheit gebracht hat. Unser Fokus liegt nun auf unseren beiden ganzjährigen Einsätzen in der WEC und auch in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship.“

Fotos (c) Corvette Racing