N24H: Porsche kämpft um den Sieg!

Mit einem Großaufgebot von 38 Rennfahrzeugen in zehn verschiedenen Wertungsklassen treten die Kundenteams von Porsche beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an. Der traditionsreiche Eifel-Marathon wird seit 1970 ausgetragen und gehört weltweit zu den härtesten Herausforderungen im Motorsport. Acht Porsche 911 GT3 R von sechs Mannschaften nehmen in der Topklasse SP9 den Kampf um den Gesamtsieg bei dem Langstreckenklassiker auf…

…der in diesem Jahr am 5. Juni um 15.30 Uhr (MESZ) gestartet wird. Eine Runde geht über die 25,378 Kilometer lange Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Strecke. Die Vorzeichen auf den 13. Erfolg für einen Porsche am Nürburgring stehen gut. Das Kundenteam Frikadelli Racing hat das hohe Potenzial des über 500 PS starken GT3-Renners aus Weissach mit einem Doppelsieg im Qualifikationsrennen deutlich gemacht. Die Mannschaft aus Barweiler setzt in seinen zwei Fahrzeugen drei Werksfahrer aus dem Kader von Porsche sowie fünf weitere Nordschleifen-Spezialisten ein.

Auch das Team Falken Motorsports bringt zwei 911 GT3 R unter anderem mit dem Werkspiloten Thomas Preining aus Österreich an den Start der 49. Auflage des Traditionsrennens. Die Kundenmannschaften von Huber Motorsport, Rutronik Racing und KCMG setzen jeweils ein GT3-Fahrzeug aus Weissach ein. Manthey-Racing ist mit sechs Gesamtsiegen das erfolgreichste Team beim 24-Stunden-Marathon in der Eifel und schickt den berühmten gelb-grünen „Grello“ mit der Startnummer 911 auf die Strecke. Bei der Mannschaft, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert, greift unter anderem Werksfahrer Kévin Estre aus Frankreich ins Lenkrad.

Das 24-Stunden-Rennen auf der 25,378 Kilometer langen Kombination von Nordschleife und Grand-Prix-Strecke ist in jedem Jahr das Highlight im Eifel-Rennkalender. In diesem Jahr sind rund 125 Autos in 24 Wertungsklassen eingeschrieben. „Mit knapp 40 Fahrzeugen im Starterfeld des diesjährigen Rennens ist Porsche wieder die am stärksten vertretene Marke. Das unterstreicht einmal mehr, welches Vertrauen die Kunden in unsere Rennfahrzeuge und unseren Service haben“, sagt Michael Dreiser, Leiter Porsche Motorsport Vertrieb. „Das freut uns extrem, und dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Performance und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge sind auf dem Weg zu möglichen Erfolgen aber nur ein Schlüssel auf der Nordschleife. Der Rest liegt in den Händen der Fahrer und Teams. Ich bin sicher, dass unsere Kunden bestens für die bevorstehende harte Aufgabe gerüstet sind!“

„Der Saisonstart hätte nicht besser verlaufen können: drei Siege in drei Rennen“, blickt Sebastian Golz, Projektleiter Porsche 911 GT3 R, auf die beiden ersten Läufe der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS; bis 2019 VLN genannt) sowie auf das Qualifikationsrennen zum 24-Stunden-Klassiker zurück. „Diese Ergebnisse zeigen deutlich, dass die investierte Arbeit der Teams und Fahrer sowie von Porsche in die richtige Richtung führt. Wir ruhen uns jedoch nicht auf den Erfolgen aus. Im Gegenteil: Zusätzliche Testkilometer und viele kreative Ideen lassen uns mit einem positiven Gefühl in die Eifel reisen. Zusammen mit unseren erfahrenen Kundenteams werden wir alles daransetzen, den guten Lauf in der bisherigen Saison fortzuführen!“

Die Erfolgsgeschichte von Porsche beim Eifel-Klassiker, der seit 1970 ausgetragen wird, umfasst bislang zwölf Gesamtsiege. 1976 feierten Fritz Müller, Herbert Hechler und Karl-Heinz Quirin am Steuer eines Porsche 911 Carrera 3.0 den ersten Sieg des Stuttgarter Sportwagenherstellers. In den beiden Folgejahren ließ der 911 Carrera RS jegliche Konkurrenz hinter sich. 1988 war Dören Motorsport mit einem 911 Carrera RSR am schnellsten, fünf Jahre später triumphierte Konrad Motorsport. Im Jahr 2000 feierte Phoenix Racing mit einem 911 GT3 R den Sieg, wenig später startete Manthey-Racing eine beispiellose Erfolgsserie. Dem Team aus Meuspath gelangen von 2006 bis 2009 vier Gesamtsiege nacheinander, 2011 und 2018 folgten zwei weitere Triumphe. Mit sechs Gesamtsiegen ist Manthey-Racing die erfolgreichste Mannschaft beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Die Porsche Teams und Fahrer in der Übersicht (SP9-Klasse)
Rutronik Racing (#3) – Dumas/Andlauer/L. Vanthoor/T. Müller (F/F/B/D)
KCMG (#18) – Imperatori/Burdon/Liberati/Holzer (CH/AUS/I/D)
Huber Motorsport (#23) – Neuffer/Aust/N. Menzel/Seefried (D/D/D/D)
Frikadelli Racing Team (#30) – Jaminet/Tandy/Bamber/Campbell (F/GB/NZ/AUS)
Frikadelli Racing Team (#31) – Pilet/Makowiecki/Martin/Olsen (F/F/B/N)
Falken Motorsports (#33) – Bachler/Werner/Preining/Arnold (A/D/A/D)
Falken Motorsports (#44) – Bachler/Ragginger/S. Müller/Picariello (A/A/D/B)
Manthey-Racing (#911) – Estre/Cairoli/Christensen/Kern (F/I/DK/D)

Der Zeitplan (alle Zeiten MESZ)
Donnerstag, 3. Juni
12:30 – 14:00 Uhr – Qualifying 1
20:30 – 23:30 Uhr – Qualifying 2

Freitag, 4. Juni
15:30 – 16:30 Uhr – Qualifying 3
18:30 – 20:50 Uhr – Top-Qualifying 1+2

Samstag, 5. Juni
11:30 – 12:30 Uhr – Warmup
15:30 Uhr – Start 24-Stunden-Rennen

Sonntag, 6. Juni
15:30 Uhr – Ende 24-Stunden-Rennen

Das 24-Stunden-Rennen in TV und Internet
Der Free-TV-Sender NITRO zeigt die 49. Auflage des Langstreckenrennens über die volle Distanz live, zudem überträgt der Kanal zwei Stunden lang vom Top-Qualifying. Der Streaming-Dienst TVNOW bietet Live-Bilder von allen Qualifyingsessions am Donnerstag und Freitag an. Auf der Internetseite https://www.24h-rennen.de gibt es zusätzlich zu einer Live-Berichterstattung auch ein übersichtliches Timing aller Sessions.

Fotos (c) Porsche AG, Gruppe C Photography