Extreme E: Team Kristoffersson/Taylor mit Auftaktsieg!

Johan Kristoffersson und Molly Taylor haben sich nach dem ersten Wochenende der neuen Extreme E-Serie, beim Desert X Prix in Al-Ula, Saudi-Arabien, durchgesetzt!

Extreme E ist eine völlig neue globale Motorsportserie, bei der Teams aus zwei Fahrern – einem Mann und einer Frau – in Odyssey 21 Elektro-SUVs an fünf Rennwochenenden rund um den Globus antreten. Jede der fünf Veranstaltungen findet in einer gefährdeten Umgebung statt, und die Organisatoren hoffen, durch ihr Vermächtnisprogramm einen positiven bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Diese globale Reise mit fünf Veranstaltungen wird ihre sportliche Plattform nutzen, um Elektrifizierung, Umwelt und Gleichberechtigung zu fördern. Das Ziel der Serie ist es, die Auswirkungen des Klimawandels in einigen der am stärksten gefährdeten Regionen der Welt zu verdeutlichen, die Einführung von Elektrofahrzeugen zu fördern, um den Weg für eine kohlenstoffärmere Zukunft zu ebnen, und eine weltweit einzigartige Motorsport-Plattform für Gleichberechtigung zu bieten. Als erste Sportart, die aus einem sozialen Zweck heraus entwickelt wurde, zielt Extreme E darauf ab, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren und gleichzeitig das Bewusstsein zu maximieren. Die Rennen finden an Orten statt, die bereits durch den Klimawandel oder menschliche Eingriffe beschädigt oder beeinträchtigt wurden, und bringen die Fans tief in das Herz der drängendsten Probleme, denen sich die Zukunft unseres Planeten gegenübersieht.nicht nur das, Extreme E hilft auch der Automobilindustrie, zukunftsweisende Technologien zu entwickeln, indem es den Rennsport als Plattform für Innovationen auf der Straße nutzt, was den Wandel um das Zehnfache beschleunigt

Bei jedem Meeting gibt es zwei Renntage, mit zwei Qualifikationsrunden am Samstag, dann das Shoot Out, Halbfinale, Crazy Race und Finale am Sonntag. Jedes Rennen umfasst zwei Runden – eine für jeden Fahrer – und Meisterschaftspunkte gibt es während des gesamten Wochenendes. Als erste qualifizierten sich beim Desert X Prix der schwedische World Rallycross-Star Johan Kristoffersson und die ehemalige australische Rallye-Meisterin Molly Taylor aus dem RXR-Team von Nico Rosberg für das Finale, als sie das Halbfinale gewannen. Knapp dahinter und auf Platz zwei im Finale landeten der französische neunfache WRC-Champion Sébastien Loeb und die spanische Dakar-Etappensiegerin Cristina Gutiérrez aus dem X44-Team von Lewis Hamilton.

Durch das Crazy Race am Sonntag kamen die britische Rallye-Aufsteigerin Catie Munnings und der schwedische Rallycross-Weltmeister 2019 Timmy Hansen, der für Andretti United fährt, ins Finale. Obwohl sie sich als Letzte qualifizierten, wurde Andretti die Pole Position für das Finale zugesprochen, nachdem sie eine Fanabstimmung gewonnen hatten. Das allererste Extreme E-Finale startete mit allen drei männlichen Fahrern hinter dem Lenkrad. Hansen kam am schnellsten von der Linie weg, aber Kristoffersson machte seinen Weg in Richtung Turn 1, kam von außen nach innen und brachte mehr Geschwindigkeit durch die Kurve. Da die e-SUVs in der Wüste viel Staub aufwirbelten, war die Sicht bald eingeschränkt und Kristoffersson konnte seinen Vorsprung ausbauen. Der Abstand von Kristoffersson zu Hansen auf Platz zwei betrug mehr als 30 Sekunden, als das Führungsfahrzeug am Ende der ersten Runde den Fahrer wechselte, mit einem ähnlichen Abstand zu Loeb auf Platz drei. Trotz einer sauberen Fahrt von Munnings war Taylor in der zweiten Runde nie wirklich unter Druck und brachte das RXR-Auto sicher nach Hause, um den Sieg zu erringen.

Nach dem Rennen sagte Kristoffersson: „Riesige Gratulation an das Team. Sie haben einen unglaublichen Job gemacht, um das Auto jedes Mal in einem Stück zu mir und Molly zu bringen. Auch Molly hat einen fantastischen Job gemacht, wir waren im Qualifying so schnell… wir hatten ein kleines Problem, aber von da an hatten wir heute ein sehr gutes Halbfinale und Finale.“

Die Serie zieht als nächstes in den Senegal zum Ocean X Prix am 29. und 30. Mai weiter, bevor es für den Rest der Serie nach Grönland, Brasilien und Argentinien geht.

Extreme E Wertung nach Rennen 1 von 5
1. Rosberg X Racing (Johan Kristoffersson / Molly Taylor) 35 Punkte
2. X44 (Sébastien Loeb / Cristina Gutiérrez) 30 Punkte
3. Andretti United (Timmy Hansen / Catie Munnings) 28 Punkte
4. ACCIONA | Sainz XE Team (Carlos Sainz / Laia Sanz) 26 Punkte
5. Hispano Suiza XITE Energy Team (Oliver Bennett / Christine Giampaoli Zonca) 20 Punkte
6. JBXE (Jenson Button / Mikaela Åhlin-Kottulinsky) 17 Punkte
7. ABT Cupra XE (Mattias Ekström / Claudia Hürtgen) 13 Punkte
8. Segi TV Chip Ganassi Racing (Kyle LeDuc / Sara Price) 12 punkte
9. Veloce Racing (Stéphane Sarrazin / Jamie Chadwick) 8 Punkte

Fotos (c) Extreme E Media