WEC & WRC: Vom Jäger zum Gejagdten!

Los geht es mit der Mission Titelverteidigung: Nachdem Toyota Gazoo Racing im vergangenen Jahr Fahrer- und Konstrukteurstitel der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC), den dritten Titel in Folge bei den 24 Stunden von Le Mans sowie die Fahrer- und Beifahrer-Meisterschaft in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) gewinnen konnte, geht das Team in all diesen Rennserien und -events als Favorit an den Start!

Auf der Langstrecke bricht mit den Hypercar-Regularien eine neue Ära an. Hier wird Toyota Gazoo Racing in den kommenden Jahren den GR010 Hybrid einsetzen, der über einen leistungsstarken Hybrid-Allradantrieb verfügt. Während ein 3,5-Liter-V6-Twin-Turbo-Motor 500 kW/680 PS an die Hinterräder liefert, sitzt an der Vorderachse zusätzlich eine 200 kW/272 PS starke Motor-Generator-Einheit. Für die Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft, zu denen auch die traditionsreichen 24 Stunden von Le Mans gehören, wird Toyota Gazoo Racing jeweils mit zwei Fahrzeugen starten. Los geht es mit den acht Stunden von Portimão im April.

In der Rallye-Weltmeisterschaft ist Toyota Gazoo Racing nun bereits in seine fünfte Saison seit dem Comeback im Jahr 2017 gestartet. Der Yaris WRC, mit dem die Fahrerduos auf Titeljagd gehen, wurde hauptsächlich in Finnland konstruiert – dem Heimatland des neuen Teamchefs Jari-Matti Latvala. Im Yaris WRC arbeitet ein 1,6-Liter-Turbodirekteinspritzer, der von der Toyota Gazoo Racing Europe GmbH in Köln entwickelt wurde. Beim Saisonauftakt bei der Rallye Monte-Carlo konnte das Team bereits seinen ersten Doppelsieg und somit wertvolle Punkte einfahren.

Fotos (c) Toyota Gazoo Racing