IMSA: Podium für BMW!

Bei der 59. Auflage der 24 Stunden von Daytona ist das BMW Team RLL auf das Podium der GTLM-Klasse gefahren. Nach 24 Rennstunden auf dem Daytona International Speedway belegte der #24 MOTUL BMW M8 GTE den dritten Rang hinter den beiden Corvettes!

Das Fahrzeug mit der Startnummer 25 beendete den Klassiker im US-Bundesstaat Florida auf der fünften Position. Für BMW Motorsport waren die 24 Stunden von Daytona das erste große Highlight der GT-Langstreckensaison. Am Steuer der 24 wechselten sich Augusto Farfus, John Edwards, Jesse Krohn und Marco Wittmann ab. Ihre Teamkollegen Connor De Phillippi, Bruno Spengler, Philipp Eng und Timo Glock kämpften lange ebenfalls um eine Podiumsplatzierung, fielen dann aber aufgrund eines technischen Problems zurück. In der GTD-Klasse bestritt die Mannschaft von Turner Motorsport ihr 400. Rennen mit BMW. Der #96 BMW M6 GT3 wurde von Robby Foley, Bill Auberlen, Aidan Read und Colton Herta pilotiert. Das Quartett belegte nach 24 Rennstunden den sechsten Platz in seiner Klasse.

Daytona-Neuling Timo Glock zog ein durchweg positive Fazit: „Es war bitter, dass wir rund acht Stunden vor Schluss wegen eines Problems, das die Motorleistung beeinträchtigt hat, zurückgefallen sind. Bis zu diesem Zeitpunkt lagen wir aussichtsreich in den Top-3. Connor lag für eine gewisse Zeit sogar in Führung. Er hat wirklich einen tollen Job gemacht und uns vor die Corvettes gebracht. Aber so ist das nun mal in einem 24-Stunden-Rennen. Das Team hat fantastisch gearbeitet und auch mit der #24 alles versucht, um die Corvettes herauszufordern. Sie waren einen Tick schneller als wir, aber damit müssen wir uns abfinden. Alles in allem war es eine großartige Erfahrung. Ich habe meinen ersten Auftritt in Daytona sehr genossen. Die Mechaniker haben in den vergangenen Tagen sehr hart gearbeitet, um beide Fahrzeug perfekt vorzubereiten. Das gleiche gilt für die Ingenieure. Es hat großen Spaß gemacht!“

Die Porsche-Kundenteams hatten in Daytona weniger Glück. Bei sonnigem Himmel und Temperaturen über 20 Grad Celsius hatte die 59. Auflage des Langstreckenklassikers am Samstagnachmittag mit vielen Zwischenfällen und Gelbphasen begonnen. „Es gab harte Kämpfe wie in einem Sprintrennen“, sagt Sebastian Golz, Projektleiter Porsche 911 GT3 R. „Die Kollisionen haben in diesem intensiven Langstreckenlauf viele Reparaturstopps notwendig gemacht, eines unserer Autos ist sogar ganz ausgeschieden. Wir haben uns über das gesamte Rennen in den Top Fünf behauptet, aber das Podium in diesem Jahr leider um zehn Sekunden verfehlt. Gratulation an das Team Wright Motorsports zum starken vierten Platz. Die Punkte sind sehr wichtig für die Meisterschaft. Nun geht es nach Sebring!“

Den Sieg in der GTLM-Klasse holte sich Corvette Racing Chevrolet Corvette C8.R mit Antonio Garcia, Jordan Taylor und Nicky Catsburg. Für Corvette Racing war es der erste Langstreckensieg für den Mittelmotor-Corvette Rennwagen. Doch nicht nur das. Jordan Taylor führte die Corvette C8.R bis zur karierten Flagge vor Tommy Milners Nr.4 zum Doppelsieg. Dies ist der vierte Rolex-24-Sieg für Corvette Racing und der erste seit 2016.

Die nächste Rennveranstaltung für das BMW Team RLL steht vom 17. bis 20 März auf dem Programm: die 12 Stunden von Sebring.

Fotos (c) BMW AG, Chevy Corvette Racing, Porsche AG