Harte Aktionen

Ich denke mal, die WTCC-Kutscher haben inzwischen ihr Mütchen gekühlt….

Aber erstmal Hallo aus Düsseldorf.

Nach den harten Aktionen während der Crash Corrida in Porto bleibt halt ein unangenehmer Nachgeschmack. Für viele Freunde des gepflegten Motorsports waren die Manöver einiger Piloten eindeutig zu hart. Auch Gustl Farfus muß sich fragen lassen, ob er nicht Gefahr läuft wieder in alte Alfa-Zeiten zurück zu fallen. Wir erinnern uns noch? Gustl fuhr den Alfa 156 von N-Technology an jedem Rennwochenende einfach einen Touch Too Much und schob in fast jedem WTCC-Lauf der Saison 2005 und 2006 einen Gegner von der Strecke. Sieht man sich dieses Video von Farfus Crash mit Alain Menu aus der ersten Runde an, kommen mir wieder ein paar Deja Vù’s.

Heftig ausgeteilt wurde am Sonntag jedoch nicht nur in Porto. Tony Stewarts Attacke gegen Kyle Busch in der letzten Runde des Coke Zero 400 in Daytona war auch nicht von schlechten Eltern und endete in einem Big Bang auf der Ziellinie. Tony gewann mit ganz viel Glück und Kyle Busch flog auf die wirklich harte Tour in die Mauer. Selbst Tony Stewart schien nach Rennende nicht glücklich über die Aktion. Im TV-Interview sagte er:“ Thats Not The Way You Wanna Win These Things.“ Überhaupt war das Rennen eine zum Teil hart geführte Kaltverformungsaktion für überdimensionierte US-Big Blocks…

Der NASCAR Race Rewind des spektakulären Sprint Cup Laufes auf dem Daytona Superspeedway habe ich hier verlinkt. Viel Spaß dabei!

In den nächsten zwei Tagen wird es auf Stephans RaceBlog ein wenig ruhiger. Mein Besuch aus den USA ist inzwischen eingetroffen und möchte sich mein kleines Dorf an der Düssel ein wenig näher anschauen. Aber pünktlich zum Heimrennen der Renngemeinschaft Köln Marsdorf auf dem Nürburgring bin ich wieder da.  

Bis Donnerstag also und einen schönen Abend noch!

 

2 Kommentare

  1. Kölner Schumi Fan

    Tja, die Stadtrennen…

    Früher in der guten alten Zeit hatten wir unseren Spaß auf Flugplätzen wie Mainz-Finthen, Kassel-Calden oder Wunstdorf mit ultraspektakulären Rennen. Dann kamen so Brecher wie Singen oder Helsinki, nun haben wir Porto in der WTCC und die DTM würde am liebsten auch zwei- dreimal in der Innenstadt die Autos von der Kette lassen.

    Das ist halt ein Spektakel, ohne Wenn und Aber. Sportlich sicher eher Glücksache, keine Frage! Doch die F1 kann in Monaco auch nur deshalb auf eine Tradition zurück blicken, weil sie in diesem irren Leitplankenkanal nachwievor hintereinander her fahren.

    Ohne solche reinrassigen Stadtrennen wie Porto, Monaco, Macau, Toronto, den Norisring zähle ich bewußt nicht wirklich dazu, fehlt dem Motorsport der definitve Höhepunkt des Jahres. Selbst wenn es ordentlich kracht, wie in Porto.

  2. Renngemeinschaft Koeln Marsdorf

    Na, da wolln wir aber drauf bestehen!

    Sonst gibt es zu Weihnachten keine Sake mehr und Sushi kannste knicken….

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