Pikes Peak: Dumas erobert den Berg!

01-pikes-peak-hill-climb-2014-1(1)Guten Morgen aus Düsseldorf!

Romain Dumas wurde beim 92. Race To The Clouds seiner Favoritenrolle gerecht. Im dritten Anlauf und bei perfekten Wetterbedingungen holte sich der Franzose den Gesamtsieg!

Der 4301 Meter hohe Pikes Peak zeigte sich am Sonntag von seiner sonnigen Seite. Weder Regenschauer noch tückischer Nebel machte den Teilnehmern zu schaffen. Auch der gewaltige PR-Rummel der Vorjahre war verflogen. Ideale Bedingungen für alle Racer, die auf vier und zwei Rädern die 19,9 Kilometer lange Bergstrecke in Angriff nahmen.

Porsche Werksfahrer und Le Mans Sieger Romain Dumas kletterte in 9.05,801 Minuten auf den Berg, doch mit seiner Zeit war Dumas nicht wirklich zufrieden. Immerhin peilte der Franzose vor dem Rennen eine Zeit von 8.40 Minuten an. „Wir haben ein paar Fehler gemacht, speziell im Reifen-Setup“, erklärte Dumas. „Aber ich wollte keine Risiken eingehen. Das war nicht mein bester Lauf, aber die Zeit reichte zum Gesamtsieg. Wir haben unser Ziel erreicht!“ Romain Dumas und der Norma M20 RD Sportprototyp waren immerhin über eine Minute schneller auf dem Gipfel als der zweitschnellste der Unlimited-Klasse.

02-pikes-peak-hill-climb-2014-1Die Autos der Electric Modified Klasse kamen fast an Romain Dumas Gesamtzeit heran. Greg Tracy knallte seinen Mitshubishi MiEV Evo III in 9.08,188 Minuten auf den Berg und wurde Gesamtzweiter und Klassensiger. Tracys Teamkollege Hiroshi Masuoka kam mit einer Fahrzeit von 9.12,202 als Klassenzweiter auf dem Gipfel an. Nobuhiro ‚Monster‘ Tajima enttäuschte auf seinem Mitsubishi E-Runner die Erwartungen. Mit einer Fahrzeit von 9.46,000 kam der mehrfache Pikes Peak Gesamtsieger nur auf den dritten Rang der Electric Modified Klasse. In der Time Attack Klasse holte sich Vincent Beltoise den Klassensieg auf einem Porsche 911 GT3 RS, der vom Romain Dumas Rallye Team vorbereitet wurde. Hier das Gesamtergebnis des 92. Race To The Clouds.

Überschattet wurde das Pikes Peak Bergrennen vom tödlichen Unfall des Motorradfahrers Bobby Goodin. Der 54-jährige starb nach dem Überqueren der Ziellinie. Augenzeugen berichteten, das Goodin nach dem Ende seines Laufes die Hände vom Lenkrad nahm und dabei die Kontrolle über seine Triumph 675R verlor. Goodin wurde ins Penrose Hospital nach Colorado Springs geflogen, wo er wenige Stunden später verstarb. Bobby Goodin war der fünfte Todesfall beim Pikes Peak Bergrennen, das seit 1916 veranstaltet wird.

alle Fotos (c) Drew Phillips / AOL

Auch die NHRA lieferte am vergangenen Sonntag wieder packenden Motorsport. Doch die Videobilder aus Chicago hängen noch in der Produktion. Der Rückblick auf die O’Reilly Auto Parts Route 66 Nationals folgt morgen!

1 Kommentar

  1. Zonser Gridgirl

    Trotz der schwachen Zeit schon der Hammer!

    Das Porsche seinem teuren Werksfahrer aber solch ein Abenteuer genehmigt, ist bemerkenswert!

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