Rennpendler Busch

Guten Morgen aus Düsseldorf!

Der Online-Blätterwald am frühen Mittwochmorgen ist voll mit Reaktionen auf die FIA-Generalversammlung von gestern.

Max Mosley und seine Seilschaften haben sich also durchgesetzt. Der Brite bleibt – erst einmal – als Präsident der FIA im Amt. Auch wenn die großen Automobilclubs wie z. B. der ADAC gegen die Entscheidung Sturm laufen. Aber Mehrheit ist Mehrheit. Auch wenn Mosley sich nur durch die Stimmen der kleineren Verbände aus Afrika und Asien retten konnte. Denn nahezu alle großen Automobilverbände der Welt stimmten gegen Mosley. So auch der ADAC, der auf seiner Website klar Stellung bezieht und eine Zusammenarbeit mit den FIA Gremien so lange ruhen läßt, wie Max Mosley das Amt des FIA Präsidenten ausübt.

Ich fürchte, diese Affäre wird uns noch einige Zeit beschäftigen. Ich für meinen Teil habe aber darauf längst keine Lust mehr.

Eine andere Geschichte verdient viel mehr Aufmerksamkeit. Kyle Busch will am kommenden Wochenende eine motorsportliche Meisterleistung hinlegen, die es in dieser Form meines Wissens noch nie gegeben hat. Am Freitagabend startet Kyle im Toyota Tundra beim Truck-Series Lauf in Texas. Am Samstag fährt der 23-jährige das Rennen zur Nationwide Series in Nashville und am Sonntag den Sprint-Cup in Pocono. Der Rennpendler Busch wird wohl am Wochenende nicht aus seinem Helm kommen. Tolle Sache, finde ich.

Einen schönen Tag noch.