Flashback: Race Of Champions 1989

Guten Morgen aus Düsseldorf!

Die Reisenden in Sachen Motorsport sind inzwischen wieder im Lande. Ariane ist immer noch geblendet vom Luxus und dem ganzen Bling Bling rund um den F1 Grand Prix von Abu Dhabi. Andre und Anna haben in Zhuhai nicht nur einen großartigen Peugeot-Doppelsieg zelebriert, sondern sich auch an der kantonesischen Küche sattgegessen. Ob allerdings Hund, Katze oder Schlange auf dem Speiseplan der beiden stand, ist noch nicht bekannt. In absehbarer Zeit werden wir’s wissen, wenn Stephans RaceBlog für eine kurze Zeit zum Reiseführer für Motorsporttouristen wird. Doch noch steckt ein Trip in der Pipeline. Das V8 Supercars Finale rückt näher und ein Freund des gepflegten Motorsports aus dem Dorf an der Düssel wird sich für 44 Stunden an Bord der Emirates begeben, um 72 Stunden Autorennen in Sidney zu gucken.

Der Rest unseres PS-Zirkels freut sich auf das Race Of Champions. Am 3. und 4. Dezember steigt in der Esprit-Arena die Folgeveranstaltung, die nach dem Aus von Frankfurt zum Glück wieder nach Düsseldorf vergeben wurde. Kalter Winter, warme Halle, unsere Arena ist wie gemacht für dieses Motorsportspektakel. Das Line Up kann sich wahrlich sehen lassen: Sebastian Vettel, Michael Schumacher, Jenson Button, Andy Priaulx, Tom Kristensen, Mattias Ekström, Travis Pastrana, Brian Deegan, Sebastien Ogier, Romain Grosjean, Vitaly Petrov, Timo Glock, Timo Scheider, Martin Tomczyk… Das Who Is Who der internationalen Vollgasbranche trifft sich wieder im Dorf! Immerhin, nach dem Nürburgring 1989 ist Düsseldorf erst der zweite Austragungsort des Race Of Champions in Deutschland und der erste mit geschlossener Halle. Die Herren Rennfahrer können ihre langen Unterhosen also getrost zuhause lassen.

Das war vor 22 Jahren ein wenig anders. Das Race Of Champions fand damals auf dem Nürburgring statt und war ein reiner Rallye-Event. Bei knackig kaltem Winterwetter strömten über 50.000 Fans in die Müllenbach-Schleife, um die großen Quertreiber der Szene zu bewundern. Miki Biasion, Stig Blomquist, Juha Kankkunen, Hannu Mikkola, Walter Röhrl, Timo Salonen, Ari Vatanen, Björn Waldegaard, Sepp Haider, Marc Duez, das waren die klingenden Namen von damals. Gefahren wurde natürlich auf den puren Rallyekisten jener Zeit: Opel Kadett, Toyota Celica, Audi S1 und dem brachialen Peugeot 205 Turbo 16 Evo II. Das deutsche Fernsehen übetrug das Finale zwischen Walter Röhrl und Stig Blomquist. Grund genug, das Race Of Champions Finale 1989 heute noch einmal als Flashback zu erleben. Viel Spaß damit!