Gewichtheben in Pau

Faruß siegt in Pau 2007

Guten Morgen aus Düsseldorf!Zu früher Stunde gibt es noch ein paar Gedanken zum vergangenen Wochenende.

Nicht das ich es vergessen hätte, aber bei dem Vollprogramm war einfach zu viel los. Und so habe ich die NASCAR  in Charlotte schlicht unterschlagen. Kasey Kahne gewann das 600 Meilen Rennen vor Greg Bifle und Kyle Busch. Die tragische Figur des Rennens war, wie so oft in den letzten Wochen, der Junior! Ein fünfter Platz, mehr war für den Chevrolet-Kutscher nicht drin.

Nach dem grandiosen Abschneiden des 2-Liter Diesel BMW mit den WTCC-Piloten Müller und Farfuß bei den 24 Stunden vom Nürburgring steht am Wochenende der nächste Höhepunkt an. Die Tourenwagen-WM gastiert im Pyrenäen-Städtchen Pau. Und wie Monaco, Le Mans und Indianapolis gehört Pau zu den Strecken mit der ältesten Motorsporttradition in der Welt. Bereits 1901 gab es hier ein Autorennen und zwischen 1950 und 1963 gastierte sogar die Formel 1 auf dem engen Stadtkurs. In Pau zählt jedes Kilo Gewicht doppelt, denn die engen Ecken und eine Gerade, die kräftig bergauf geht, zerren an den Zusatzgewichten. Die wurden übrigens für Pau wieder neu festgelegt und sehen wiefolgt aus:

  • 61 kg für Gabriele Tarquini
  • 48 kg für Rob Huff
  • 39 kg für Jordi Gené
  • 35 kg für Jörg Müller
  • 34 kg für Alain Menu
  • 30 kg für Olivier Nogués
  • 28 kg für Rickard Rydell und Yvan Muller
  • 27 kg für Andy Priaulx
  • 12 kg für Tiago Monteiro
  • 10 kg für Tom Coronel
  • 9 kg Felix Porteiro und Nicola Larini
  • 3 kg für Gustl Farfus
  • 1 kg für Oliver Tielemans

Gehen wir also nach der „Bleiform“, dann hat Gustl Farfuß für Pau die besten Karten. Und das dem Brasilianer die engen Ecken liegen, bewies er im vergangenen Jahr an gleicher Stelle.

Der Kimi ist ja doch ein wackerer Kerl! Da hat sich der Finne nach dem Monaco-Aussetzer ganz artig bei Adrian Sutil entschuldigt. Vielleicht hatte der Crash ja auch was Gutes. Der Medienhype um Sutil in Monaco war gewaltig und die weltweit positive Resonanz auf Sutils erstklassigen Auftritt wurde durch den Abschuß ja noch gesteigert. Eins ist jetzt mal ganz sicher! Jeder gut sortierte F1-Teamchef hat nach Monaco Sutils Nummer im Notizbuch.

Zum guten Schluß möchte ich noch eine Nachricht kommentieren, die schon ein paar Tage alt ist. Citroen gab am 24. Mai dem DTM-Einstieg eine endgültige Absage und bleibt in der Rallye-WM. Gut das endlich Schluß ist mit den Gerüchten. Welcher halbwegs vernünftig denkende Hersteller will sich denn freiwillig der DTM-Prozession anschließen und dafür noch 50 Millionen Euro pro Jahr verballern?

Einen schönen Tag noch!