IMSA: Die Winterpause ist vorbei!

Für die deutschen Premiumhersteller BMW und Porsche ist die Winterpause vorbei: Am kommenden Wochenende starten BMW M Motorsport, das BMW Team RLL und Porsche in die IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2020. Traditionell beginnt die Saison mit einem echten Langstreckenklassiker, den 24 Stunden von Daytona vom 25. auf den 26. Januar!

Das BMW Team RLL, das mit zwei BMW M8 GTE in der IMSA-Serie antritt, reist mit viel Rückenwind zum ersten Highlight des Rennsportjahres 2020. Schließlich feierte die Mannschaft um Teamchef Bobby Rahal dort im vergangenen Jahr den umjubelten Sieg in der GTLM-Klasse. In Sachen Fahrer setzt das BMW Team RLL auf Konstanz und bewährte Namen. Im Fahrzeug mit der Startnummer 24 treten auch in der Saison 2020 John Edwards und Jesse Krohn an. In Daytona werden sie verstärkt durch Vorjahressieger Augusto Farfus sowie dem Australier Chaz Mostert. Im Cockpit des Schwesterfahrzeugs mit der Startnummer 25 gehen die anderen drei Vorjahressieger an den Start: Connor De Phillippi, Philipp Eng und Colton Herta. Neu dabei ist der bisherige BMW DTM-Fahrer Bruno Spengler, der gemeinsam mit De Phillippi die Stammbesetzung für die gesamte Saison bildet. In der Vorbereitung auf das Rennwochenende hat das BMW Team RLL Anfang Januar den dreitägigen Vortest ‚Roar before the 24‘ absolviert.

In der Saison 2020 werden BMW M Motorsport, BMW of North America und das BMW Team RLL in ihrem IMSA-Engagement von starken Partnern unterstützt. Neuer Ölpartner für die IMSA ist MOTUL. Das französische Unternehmen ist ein Spezialist für hochtechnologische Motoren- und Industrieschmierstoffe und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Rennsport. Der neue Official Partner ist zudem Namensgeber für den MOTUL BMW M8 GTE und ergänzt das starke Portfolio bewährter Partner wie Akrapovič, Michelin, Puma, BMW M Performance Driving School, bmwusa.com, AERO Advanced Paint Technology, Inc., Lincoln Electric sowie Rousseau.

Neben dem BMW Team RLL mit den beiden MOTUL BMW M8 GTE tritt in Daytona auch wieder das Team von Turner Motorsport an. Der in der GTD-Klasse mit der Startnummer 96 eingesetzte BMW M6 GT3 wird von BMW Werksfahrer Jens Klingmann sowie Bill Auberlen, Robby Foley und Dillon Machavern pilotiert.

Auch für Porsche beginnt in Daytona die neue IMSA GTLM Saison. Beim Auftakt der IMSA SportsCar Championship in Florida werden in der GTLM-Klasse zwei rund 515 PS starke GT-Renner der Generation 2019 eingesetzt. Das neue GT-Flaggschiff aus Weissach hat bereits bei der FIA WEC mit zwei Doppelsiegen und drei Pole-Positions in vier Rennen ein sehr erfolgreiches Debüt gefeiert. Beim ersten Aufeinandertreffen mit der Konkurrenz in Nordamerika während des IMSA-Tests ‚Roar before the 24‘ Anfang Januar setzte der neue Porsche 911 RSR mehrfach die Bestzeit. In Daytona startet Porsche als Titelverteidiger in der Hersteller-, Fahrer- und Teamkategorie in die Nordamerika-Saison 2020. In der GTD-Klasse ist der Hersteller mit drei Porsche 911 GT3 R vertreten.

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Daytona International Speedway in Florida wird seit 1966 jährlich ausgetragen. Der 5,73 Kilometer lange Hochgeschwindigkeits-Kurs ist eine Kombination aus schnellen und überhöhten Kurven sowie engen, winkeligen Abschnitten im Infield. Der Langstrecken-Klassiker ist traditionell Saisonauftakt der IMSA WeatherTech SportsCar Championship und zählt zum North American Endurance Cup (NAEC).

In der IMSA SportsCar Championship teilen sich Nick Tandy und Frédéric Makowiecki das Cockpit des Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911. Das Fahrer-Duo wird beim 24-Stunden-Rennen in Florida von Matt Campbell unterstützt. Der 24-Jährige hat seine Ausbildung zum Renn-Profi bei Porsche erfolgreich absolviert und bestreitet nun seine erste Saison als Porsche Werksfahrer. Im baugleichen GT-Renner mit der Startnummer 912 sitzen mit Earl Bamber und Laurens Vanthoor die Titelverteidiger in der Fahrerwertung hinter dem Lenkrad. Der Franzose Mathieu Jaminet, der im vergangenen Jahr als Porsche Young Professional in Daytona Dritter wurde, wird das Team beim Langstrecken-Klassiker verstärken – ebenfalls als frischgebackener Werksfahrer.

Porsche ist in Daytona der mit Abstand erfolgreichste Hersteller. Insgesamt 18 Gesamtsiege als Konstrukteur sowie vier weitere als Motorenpartner konnte der Stuttgarter Automobilbauer bereits verbuchen. Vervollständigt wird die Erfolgsbilanz durch 78 Klassensiege. US-Rennlegende Hurley Haywood ist mit fünf Gesamtsiegen und einem Erfolg in der Klasse der Porsche-Fahrer mit den meisten Titeln in Daytona.

Die IMSA SportsCar Championship wurde 2013 in den USA und Kanada nach dem Zusammenschluss der American Le Mans Series und der Grand-Am Series gegründet. Ein Jahr später erfolgte der Start in die erste Saison der neuen Sportwagenrennserie, die von der International Motor Sports Association (IMSA) organisiert wird. Am Start sind Sportprototypen und Sportwagen in vier verschiedenen Klassen: GTLM (GT Le Mans), GTD (GT Daytona), DPi (Daytona Prototype international) und LMP2 (Le Mans Prototype 2). Der neue Porsche 911 RSR fährt in der Klasse GTLM, der Porsche 911 GT3 R in der Klasse GTD. Das Porsche GT-Team geht als Titelverteidiger der Hersteller-, Fahrer- und Teamwertung in die Nordamerika-Saison 2020.

Der neue Porsche 911 RSR (Modelljahr 2019) feiert in Daytona seine Premiere in der IMSA SportsCar Championship. Das – in Abhängigkeit vom Luftmengenbegrenzer – rund 515 PS starke Fahrzeug aus Weissach basiert auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS*. Im Vergleich zu dem sehr erfolgreichen Vorgängermodell wurde das Auto unter anderem in den Bereichen Fahrbarkeit, Effizienz, Ergonomie und Servicefreundlichkeit verbessert. Rund 95 Prozent aller Bauteile sind neu. Angetrieben wird der 911 RSR von einem Sechszylinder-Boxermotor mit 4,2 Liter Hubraum.

Das 24-Stunden-Rennen in Daytona startet am Samstag, 25. Januar, um 13:35 Uhr Ortszeit (19:35 Uhr MEZ). Außerhalb der USA und Kanadas wird das Rennen im Internet auf www.imsa.tv übertragen.

Fotos (c) BMW AG, Porsche AG