WEC Shanghai: 4 Stunden mit Handicap!

Toyota Gazoo Racing ist bereit für die Vier Stunden von Shanghai am 10. November. Der dritte Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft 2019/20 verspricht einen harten und spannenden Kampf um den Sieg. Nach dem perfekten Saisonstart mit zwei Doppelsiegen in Silverstone und Fuji geht der amtierende Weltmeister und zweifache Le-Mans-Sieger mit dem maximalen Handicap von 2,74 Sekunden pro Runde ins Rennen!

Die zu Saisonbeginn eingeführte Regel soll die Spannung steigern, indem die Führenden verlangsamt und so die Verfolger unterstützt werden. In Shanghai gehen die beiden Toyota Crews mit dem gleichen Nachteil auf die Langstrecke: Nachdem Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López im Toyota TS050 Hybrid Startnummer 7 beim Auftaktrennen vor den Teamkollegen Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley im Schwester-Toyota landeten, kamen die beiden Teams in Fuji in umgekehrter Reihenfolge ins Ziel und stellten damit Punktgleichheit her.

Den nächsten Doppelsieg peilt Toyota in Shanghai an, wo das Team bisher vier seiner sieben WEC-Rennen gewonnen hat. Die LMP1-Konkurrenten Rebellion Racing und Ginetta, die ohne Hybridantrieb unterwegs sind, dürfen dabei aber nicht unterschätzt werden. Im Gegensatz zu den früheren WEC-Rennen in Shanghai, die über sechs Stunden und für die Führenden unter normalen Umständen über etwas mehr als 1.000 Kilometer liefen, steht in diesem Jahr ein vierstündiger Wettbewerb auf dem Programm. Los geht’s am Freitag mit drei Stunden Training auf dem 5,451 km langen Shanghai International Circuit, das Rennen startet am Sonntag zur Mittagszeit.

„Wir freuen uns auf Shanghai und wollen dort unseren Vorsprung in der Weltmeisterschaft ausbauen“, erklärt Teampräsident Hisatake Murata. „Shanghai stellt eine weitere Herausforderung an die Effizienz unseres TS050 Hybrid. Wir waren schon 2012 unterwegs und können vergleichen, wie sich Leistung und Effizienz im Laufe der Jahre entwickelt haben. So verbesserte sich beispielsweise unsere schnellste Rundenzeit von 2012 bis 2018 um über fünf Sekunden, gleichzeitig verbrauchen wir aber 37,5 Prozent weniger Kraftstoff pro Runde. Dies ist ein Beleg für die harte Arbeit und den Teamgeist von Toyota Gazoo Racing und zeigt unser Engagement, die Technologiegrenzen zu überschreiten. Ich hoffe, wir können beim letzten Rennen des TS050 Hybrid in China weitere Meilensteine erreichen!“

Das war es auch schon für diede Woche. Ab Samstagmorgen führen uns Jochen Maas und Derek Bell durch ein neues spannendes Programm im Bordkino und nächste Wochw wirft das WRC-Finale seine Schatten voraus. Bis dahin, ein schönes Wochenende!

Fotos (c) Toyota Gazoo Racing