WRC Sardinien: Ogier im Pech!

Sebastien Ogier katapultierte sich am Freitag aus einen Träumen. Der Citroen-Pilot übersah einen Felsbrocken und musste sich aus der Rallye verabschieden. Mit dem vorzeitigen Ende des Tages von Sebastien Ogier und Julien Ingrassia nach dem Start und Esapekka Lappi mit Co Janne Ferm, die durch eine Reihe von Problemen aufgehalten wurden, erlebte das Citroën Total World Rally Team eine sehr schwierige Auftaktphase auf der italienischen Insel!

Die langsamen und technischen Etappen vom Freitag, auf denen die Durchschnittsgeschwindigkeit kaum 80 km/h erreichte, schienen eine äußerst schwierige Herausforderung für Besatzungen und Autos zu sein, zumal die hohen Temperaturen in Sardinien versprechen, die Aufgabe umso härter zu machen. Sebastien Ogier setzte auf seine Erfahrung und versuchte, einen Teil seines erheblichen Nachteils auszugleichen, als erster auf den sehr losen sardischen Straßen zu fahren. Nach dem Sieg auf der gestrigen Eröffnungs-Super-Sonderprüfung verloren Sebastien und Copilot Julien Ingrassia zwangsläufig Zeit, da die Straßen trotz einer intelligenten Reifenwahl (3 Michelin-Hartreifen und 2 Medium) für die Morgenschleife sehr sauber waren. Sie lagen auf dem neunten Gesamtrang, als sie einen sehr seltenen Fehler machten und einen großen Stein auf der Innenseite einer engen linken Ecke trafen. Ogier hatte keine andere Wahl, als die Rallye zu beenden. Sie werden morgen nach den Regeln der Rallye 2 wieder dabei sein und die verbleibenden Etappen als Prüfung im Wettbewerb nutzen. Möglicherweise spekuliert Ogier auf die Powerstage, um sich wenigstens 5 Bonuspunkte zu sichern.

Unterdessen verbesserten sich Esapekka Lappi und Janne Ferm allmählich und erreichten nach der WP3 den sechsten Gesamtrang, als sie durch einen Reifenschaden auf WP4 aufgehalten wurden. Die Finnen versuchten dann, den verlorenen Boden wieder gutzumachen und konnten auf der nächsten Prüfung einen Etappensieg einfahren. Als die Schleife am Nachmittag fortgesetzt wurde, wurde ihr Fortschritt in der Rangliste durch ein Sensorproblem auf WP6 und die Absage der nächsten Etappe verlangsamt. Sie holten sich jedoch eine drittbeste Zeit auf WP8 und wurden dann auf WP9 Zweiter. Sie beendeten den Tag auf Platz acht der Gesamtwertung. Leider müssen sie, da sie morgen nur relativ wenige Autos in der Reihenfolge vor sich haben, wieder mit fehlendem Grip kämpfen. haben als die Besatzungen, die sie zu fangen versuchen.

Sébastien Ogier sagte: „Der Ausfall war eindeutig mein Fehler. Ich habe nur an einer sehr engen linken Ecke ein wenig zu viel geschnitten, einen großen Stein getroffen und den Lenkerarm gebrochen. Ich wusste genau, wo der Felsen war, da wir ihn beim Shakedown dreimal passiert hatten. Wir versuchten, einige provisorische Reparaturen durchzuführen, aber wir konnten es nicht schaffen und so hatten wir keine andere Wahl, als uns zurückzuziehen. Es gibt nicht viel, worauf wir von diesem Wochenende jetzt hoffen können.

Doch auch die Kunkurrenz geriet in Schwierigkeiten. Die Rallye ist also weiter offen. Mit einer Wettbewerbsdistanz von 142,42 km bewältigen die Teilnehmer am Samstag die längste Etappe des Wochenendes, darunter sind die beiden langen Etappen Monti di Ala‘ (28,21 km) und Monte Lerno (28,03 km), die auf glatteren und schnelleren Straßen stattfinden

Rallye Sardinien, Wertung nach Tag 1

1 Dani Sordo/Carlos del Barrio (Hyundai i20 Coupe WRC) 1h36m01.5s
2 Teemu Suninen/Jarmo Lehtinen (Ford Fiesta WRC) +10.8s
3 Ott Tänak/Martin Järveoja (Toyota Yaris WRC) +11.2s
4 Andreas Mikkelsen/Anders Jaeger-Amland (Hyundai i20 Coupe WRC) +20.2s
5 Elfyn Evans/Scott Martin (Ford Fiesta WRC) +20.3s
6 Kris Meeke/Seb Marshall (Toyota Yaris WRC) +29.5s
7 Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul (Hyundai i20 Coupe WRC) +57.7s
8 Esapekka Lappi/Janne Ferm (Citroën C3 WRC) +1m03.5s
9 Juho Hänninen/Tomi Tuominen (Toyota Yaris WRC) +2m38.0s
10 Pierre-Louis Loubet/Vincent Landais (Skoda Fabia R5) +2m50.3s

Fotos (c) Citroen Racing