Dakar 2019: Kurz vor dem Start!

Die erste Etappe der Rallye Dakar 2019 beginnt am 7. Januar. Das hochqualitative Feld ist auf alles vorbereitet, was das gefährlichste Rallye-Raid-Rennen der Welt für die Teams bereithält! Die Crews, Fahrer und Fahrer sind zur elften Auflage des Rennens in Südamerika eingetroffen. Mit dabei sind einige ehemalige Dakar-Gewinner, die auf eine weitere spannende Schlacht vorbereitet sind.

Der Titelverteidiger Carlos Sainz, der dieses Jahr in einem MINI John Cooper Works Buggy antritt, verriet: „Ich habe meine Vorbereitung nicht geändert, nachdem ich letztes Jahr gewonnen habe. Ich versuche mich an das Auto und seine Eigenschaften anzupassen. Die Dakar fordert uns in jeder Hinsicht sowohl körperlich als auch geistig heraus. Sie fordert Ihre gesamte Energie und die Ihres Teams, und der Sieg bringt maximale Zufriedenheit!“

Sébastien Loeb, der für seinen vierten Versuch als Red Bull-Privatfahrer in einem Peugeot 3008DKR zurückkehrt, den er kürzlich getestet hat, fügte hinzu: „Die Teilnahme mit meinem Beifahrer Daniel Elena ist eine fantastische Herausforderung Ich habe gewonnen und ich hoffe, wir sind einer von ihnen. Ich mag die Dünen. Ich habe nicht alles vergessen, was ich in den letzten drei Jahren gelernt habe, und ich bin immer noch hungrig auf Erfolg!“

Dirk von Zitzewitz, Dakar-erfahrener Navigator auf dem Toyota Hilux von Giniel de Villiers hält den Ball flach uns sagte: “ Das wird sicher keine leichte Dakar und wir werden zehn Etappen lang hart arbeiten müssen. Dabei werden wir viel Sand in den Schuhen haben und auch jede Menge Staub schlucken. Wir erwarten aber auch eine weniger abwechslungsreiche Rallye als in den vergangenen Jahren – dennoch wird der Veranstalter A.S.O. keine Gelegenheit auslassen, Fahrer, Beifahrer und Material auf die Probe zu stellen. Wenn alles gut läuft, haben wir eine Chance auf den Sieg – die ist aber klein.

Der Truck-Sieger des vergangenen Jahres, Eduard Nikolaev, weiß, dass die 5.000 Kilometer über 10 Tage eine zermürbende Angelegenheit sein werden, wenn er sagte: „Wir wissen, dass unsere Rivalen um den Sieg auf dem Podium kämpfen werden. Iveco, Renault, Tatra und andere sind sehr starke Gegner Ich habe sie im Laufe der Jahre sehr gut kennengelernt. Wir hatten ein sehr intensives Jahr. Die LKWs vorzubereiten, Rennen und Tests zu absolvieren sowie körperliches Training zu absolvieren. Jetzt gehen wir zu einer ernsthaften Prüfung nach Peru!“

 

Die wichtigsten Neuerungen der Rallye Dakar 2019
⦁ Halb-Marathon: Teilnehmer der Automobil-, Side-by-side- und Truck-Wertung, die in der ersten „Dakar“-Woche ausscheiden, dürfen ab 2019 in der zweiten Woche wieder teilnehmen – dann in einer anderen Klasse und stets nach den Top 25 der anderen Klassen startend.
⦁ Massenstarts: Etappe fünf und neun werden in Massenstarts gestartet.
⦁ Autos vor den Motorrädern: Am zweiten „Dakar“-Tag starten die Automobile vor den Motorrädern – üblicherweise ist es andersherum –, größere Herausforderung für die Navigatoren und Tagessieger der ersten Etappe inklusive.
⦁ Super-Ica: Auf Etappe acht werden die Teilnehmer aller Kategorien in einem Massenstart auf die Reise gehen – die Top Ten des Vortags in der Automobil- und Motorrad-Wertung sowie die besten Fünf der Lkw-Wertung.

Fotos (c) Red Bull Content Pool, Toyota GAZOO Racing South Africa