24H Nürburging: Porsche auf Pole!

Geschätzte 200.000 Motorsportfans. Tonnen von Grillfleisch. Unzählige Hektoliter Bier. Dazu Rennwagen am Limit. Am Wochenende ist es wieder einmal soweit. Ganze Wohngemeinschaften zieht es in die grüne Hölle, denn das 24-Stunden Rennen steht an. Bereits gestern begann das größte Wagenrennen der Welt mit einem Paukenschlag!

Die Porsche-Kundenteams haben im Top-30-Qualifying beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring eine Dreifach-Pole erobert. Laurens Vanthoor fuhr im Porsche 911 GT3 R mit einer Fabelzeit von 8:09.105 Minuten auf die Pole-Position. Der Belgier vom Team Manthey-Racing erzielte im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911 in seinem zweiten Umlauf auf der 25,378 Kilometer langen Runde die absolute Bestzeit. Damit knackte der Belgier den bisherigen Rundenrekord aus dem Jahr 2014. Diesen hatte seinerzeit mit 8:10,921 Minuten Kévin Estre im GT3-McLaren von Dörr Motorsport aufgestellt. Estre, inzwischen selbst Werksfahrer bei Porsche, teilt sich mit Vanthoor und Earl Bamber den gelben Manthey-Boliden. Das höllisch schnelles Trio ist heiß auf den Gesamtsieg.

Sven Müller vom Team Falken Motorsports belegte mit seinem Neunelfer Nummer 44 nach einer fantastischen Runde den zweiten Rang. Norbert Siedler sicherte seinem Frikadelli Racing Team Startplatz drei und machte damit den Dreifach-Triumph von Porsche beim Top-30-Qualifying perfekt. Frédéric Makowiecki von Manthey-Racing wurde mit dem Porsche 911 GT3 R Nummer 912 Sechster. Damit platzierte sich Porsche mit vier Autos unter den besten Sechs.

Die viertbeste Zeit holte sich Maro Engel im Mercedes-AMG GT3 des Black Falcon Teams. Auf die Spitze verbuchte Engel einen Rückstand von 0,811 Sekunden. Nur knapp dahinter geht der Aston Martin Vantage mit Nicky Thiim ins Rennen. Auf Startplatz sechs lauert der zweite Manthey-Porsche mit Fred Makowiecki auf seine Chance.

Jesse Krohn hat im Einzelzeitfahren um die Poleposition bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring (GER) am Freitagabend die schnellste Runde aller BMW Fahrer gedreht. Im #99 ROWE Racing BMW M6 GT3 mit der Startnummer 99 erzielte er eine persönliche Bestzeit von 8:11,546 Minuten und sicherte sich damit den zehnten Startplatz. Im Schwesterfahrzeug von ROWE Racing mit der Startnummer 98 fuhr John Edwards auf den 14. Rang. Augusto Farfus wurde im Shell Helix BMW M6 GT3 achtzehnter., Jens Klingmann erreichte im BMW M6 GT3 von Falken Motorsports den 21. Platz. Auch der BMW Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport schaffte den Sprung ins Top-30-Qualifying. Peter Posavac kam auf den 30. Platz. Die BMW Motorsport Junioren Beitske Visser und Nico Menzel, die gemeinsam mit Dirk Adorf und Tom Coronel im BMW M4 GT4 im Einsatz sind, sicherten sich den 59. Startplatz.

Das 24 Stunden Rennen Nürburgring ist eine der größten Motorsportveranstaltungen der Welt. Beim Eifelklassiker starten am Samstag um 15:30 Uhr mehr als 500 Fahrer in 148 Autos. Mit 43 Fahrzeugen ist Porsche die am stärksten vertretene Marke bei dem 24-Stunden-Rennen Nürburgring. Hochspannung ist in der Eifel angesagt, denn aus dem ehemals so taktisch geprägten Rennen ist längst ein Sprint über 24 Stunden geworden, Und auch der Wettergott will sich in diesem Jahr wieder einmischen. Bis spät in die Nacht sollten die meteorologischen Bedingungen ein schnelles Rennen garantieren. Doch spätestens am frühen Sonntagmorgen wird ein großes Starkregenfeld den Nürburgring heimsuchen.

RTL Nitro und der Vodafone Livestream sind heute ab 14:45 Uhr on Air und begleiten das 24 Stunden Rennen in der grünen Hölle mehr als 25 Stunden live!

Fotos (c) Porsche AG, BMW AG