Der Dixi-Ritt, die WTCC und die Indycars…
Guten Morgen aus Düsseldorf!
Paul Tracy hatte sich bei seinem Heimrennen viel vorgenommen. Zwar startete Tracy vom undankbaren 24. Startplatz, allerdings gab PT mächtig Gas und überholte bereits in der ersten Runde drei Konkurrenten. Die erste Gelbphase nutzte das KV-Racing Team clever. Tracy blieb auf der Strecke während das gesamte Feld zum Nachtanken und Reifen wechseln die Boxen ansteuerte. Unter dem Jubel der Fans übernahm Tracy die Führung und gab sie in den kommenden Runden nicht ab. Die waren allerdings geprägt von turbulenten Situationen. Helio Castroneves flog nach einem missglückten Push-To-Pass Manöver ab. Alex Lloyd sorgte für Gelbphase Nr. 3 und nach dem Restart mußte Tracy Dario Francitti ziehen lassen. Tracys erster Besuch in der Boxengasse lief leider nicht so flüssig wie erhofft, der Tankschlauch sorgte für ein kleines Problem und auf den “Reds” kam Tracy nicht wirklich in Fahrt. Über Funk beklagte sich PT über heftiges Übersteuern, ein Fahrstil der auf Stadtkursen grundsätzlich gar nicht geht. Trotz allem, Tracy hielt wacker mit, wechselte später wieder auf die “Blacks” und hatte, typisch Tracy, wieder seinen Sekunden-Black-Out. Ein kurzer Knutscher mit dem Reifenstapel, doch PT kam wieder auf die Piste zurück und fuhr als Entschädigung zu Rennende noch die schnellste Runde. Trotzdem reichte es zum Schluß nur zum 15. Platz. Ich hatte den Eindruck, Tracys Strategie und sein Fahrstil passten irgendwie nicht zueinander. Am kommenden Wochenende gibt Tracy in Edmonton sein zweites Gastspiel in Kanada. Die Indycar-Verantwortlichen wirds freuen, Tracy zieht immer noch die Zuschauer. Ob er allerdings wirklich noch so gut ist wie früher? So langsam habe ich meine Zweifel!
Das wars auch schon für heute. Einen guten Startt in die Woche wünscht euch Stephans RaceBlog!
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Yeah, war ne geile Party! Danke, hat Riesenspaß gemacht.