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	<title>Stephan&#039;s RaceBlog</title>
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	<description>Die (fast) tägliche Dosis Motorsport</description>
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		<title>24 Stunden Nürburgring: Alzen fährt Bestzeit</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 07:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die tägliche Dosis]]></category>
		<category><![CDATA[24-Stunden Rennen]]></category>
		<category><![CDATA[Nürburgring]]></category>

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		<description><![CDATA[Guten Morgen aus Düsseldorf!
Der Eifelmarathon erlebte bereits gestern einen ersten Höhepunkt. Uwe Alzen fuhr im werksunterstützten Schubert-BMW Z4 GT3 die schnellste Zeit. Ringkenner Alzen schoß sich in 8:18.382 Minuten über die 25,378 Kilometer lange Strecke.
Zum erstenmal in der vierzigjährigen Geschichte des Rennens entschieden sich die Organisatoren für ein entzerrtes Abschlußtraining. Im finalen Top-40 Qualifying gingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl0112.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4756" title="Gut lachen. Uwe Alzen holt die Pole am Ring (c) bmwmedia" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl0112-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a>Guten Morgen aus Düsseldorf!</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Der Eifelmarathon erlebte bereits gestern einen ersten Höhepunkt. Uwe Alzen fuhr im werksunterstützten Schubert-BMW Z4 GT3 die schnellste Zeit. Ringkenner Alzen schoß sich in 8:18.382 Minuten über die 25,378 Kilometer lange Strecke.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Zum erstenmal in der vierzigjährigen Geschichte des Rennens entschieden sich die Organisatoren für ein entzerrtes Abschlußtraining. Im finalen Top-40 Qualifying gingen gestern abend nur die vierzig schnellsten Autos im Abstand von 10 Sekunden für zwei schnelle Runden auf die Strecke. Auch das berüchtigte Eifelwetter spielte mit. Die Bahn war trocken und bot nahezu idealen Grip. Die perfekte Gelegenheit, die Autos so richtig fliegen zu lassen. Dementsprechend purzelten die Zeiten. Uwe Alzens Bestzeit lag gewaltige neun Sekunden unter der bis dahin schnellsten Zeit des Wochenendes. Polesitter Alzen war entsprechend begeistert: &#8220;Ich hatte keinen Verkehr auf der Strecke und konnte mich völlig auf das Fahren konzentrieren. Diese Gelegenheit hat man auf der Nordschleife nicht oft. Ich weiß nicht, was ich heute lieber hätte sein wollen: Rennfahrer oder Zuschauer. Denn das neue Top-40-Qualifying hat unglaublich viel Spaß gemacht. Auto super, Reifen super – und ich habe einfach alles gegeben.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl0211.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4757" title="BMW Team Schubert Z4 GT3 (c) bmwmedia" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl0211-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a>Stefan Wendl, Team Manager des BMW Team Schubert, freut sich riesig über das Ergebnis, bleibt aber realistisch: &#8220;Ein Traumeinstand für BMW, ein Traumeinstand für das BMW Team Schubert, ein Traumeinstand für unsere Partner. Ich freue mich riesig über dieses Ergebnis. Wir wollten diese Poleposition unbedingt und haben gezielt darauf hingearbeitet. Sie bedeutet für ein derart langes Rennen natürlich nicht viel. Allerdings verschafft sie uns in Sachen Boxenstrategie einen minimalen Vorteil. Wir sind insgesamt in einer herausragenden Ausgangsposition.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Keine Frage. Das neue Top-40 Qualifying war ein echtes Spektakel für Zuschauer und Piloten. Das neue Format hat seine Feuertaufe bestanden, auch wenn nur 38 Autos zur Ringumrundung starteten. Nick Heidfeld und Klaus Ludwig im Gemballa-McLaren mußten aufgrund eines Motorwechsels auf das Top-40 Qualifying verzichten. Der Falken-Porsche wurde vom Top-40 Shootout ausgeschlossen, weil er das Qualifying am Morgen zu früh in Angriff genommen hat.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl037.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4758" title="Schubert-BMW Z4 GT3 (c) bmwmedia" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl037-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a>Der Schubert Z4 mit Uwe Alzen, Jörg Müller, Dirk Müller und Dirk Adorf geht heute um 16 Uhr als schnellster in die 24-Stunden Hatz. Gestartet wird das 170-Wagen-Feld in drei ( <a title="24h Nürburgring - Startgruppe 1" href="http://www.24h-rennen.de/uploads/media/24h_race_Grid1.pdf" target="_blank">Grid 1</a> &#8211; <a title="24h Nürburgring - Startgruppe 2" href="http://www.24h-rennen.de/uploads/media/24h_race_Grid2.pdf" target="_blank">Grid 2</a> &#8211; <a title="24h Nürburgring - Startgruppe 3" href="http://www.24h-rennen.de/uploads/media/24h_race_Grid3.pdf" target="_blank">Grid 3</a> ) Startgruppen. Sport1 überträgt große Teile des Rennens LIVE. Bereits ab 15 Uhr meldet sich der <a title="24h Nürburgring Livestream" href="http://www.24h-rennen.de/LIVE.94.0.html" target="_blank">24h-Livestream</a> vom Nürburgring. Der Livestream von <a title="24h Nürburgring - Livestream audi.tv" href="http://tv.audi.de/#/01" target="_blank">audi.tv</a> schaltet sich ab 15:30 Uhr dazu. Der großartige Eifelklassiker ist also an diesem Wochenende auf nahezu allen Kanälen präsent.</span></p>
<p><font size="2"><span style="font-size: small;">Bleibt noch ein Blick auf&#8217;s Wetter. Zum Start erwarten die Wetterfrösche durchbrochene Bewölkung mit ein paar Sonnenstrahlen. Gegen 18 Uhr kann es zu ersten Gewittern und Niederschlägen kommen, die auch über Nacht immer wieder Schauer mitführen können. Am frühen Sonntagmorgen wird die Regenwahrscheinlichkeit langsam nachlassen. Der Sonntag wird bewölkt und größtenteils trocken. Die Temperaturen in der Eifel liegen zwischen 9 und 18 Grad. Wahrlich kein T-Shirt Wetter, doch das wird die geschätzten 200.000 Zuschauer nicht davon abhalten, eine Riesenparty zu feiern.</span></p>
<p></font></span></p>
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		<title>DTM Brands Hatch: Showdown schon im Qualifying</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 07:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die tägliche Dosis]]></category>
		<category><![CDATA[DTM]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Guten Morgen aus Düsseldorf!
Das kommenden Wochenende steht zwar ganz im Zeichen des 24-Stunden Rennens auf dem Nürburgring. Doch am Sonntag gibt&#8217;s neben der Nordschleife und der WTCC auf dem Salzburgring noch ein Rennzuckerl. Die DTM gastiert in Brands Hatch. Zwar ist es wieder nur der 1,929 Kilometer lange &#8220;Mickey-Mouse-Kurs&#8221;, der auf der traditionsreichen Strecke als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Guten Morgen aus Düsseldorf!</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Das kommenden Wochenende steht zwar ganz im Zeichen des 24-Stunden Rennens auf dem Nürburgring. Doch am Sonntag gibt&#8217;s neben der Nordschleife und der WTCC auf dem Salzburgring noch ein Rennzuckerl. </span><span style="font-size: small;">Die DTM gastiert in Brands Hatch. Zwar ist es wieder nur der 1,929 Kilometer lange &#8220;Mickey-Mouse-Kurs&#8221;, der auf der traditionsreichen Strecke als Indy-Circuit bezeichnet wird, doch die neue DTM-Ära verspricht auch auf dem kürzesten Kurs des Jahres spannend zu werden.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl0111.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4752" title="Das Ziel fest im Blick. Andy Priaulx will Heimsieg (c) bmwmedia" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl0111-350x233.jpg" alt="" width="350" height="240" /></a></span>Zwei Wochen nach BMW&#8217;s erstem Sieg in der Comeback-Saison fiebert ein BMW-Pilot dem Rennen ganz besonders entgegen. Andy Priaulx kennt auf der Strecke südlich von London jedes Detail. 2007 und 2010 gewann er auf dem großen Grand Prix Circuit für BMW jeweils im Rahmen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Auch Farfus konnte dort mit dem BMW 320si WTCC bereits ein Rennen gewinnen. Nun kehrt das Duo mit dem BMW M3 DTM an die Stätte des Erfolgs zurück. Andy Priaulx kann es kaum erwarten: &#8220;&#8230;zum ersten Mal mit meinem Crowne Plaza Hotels BMW M3 DTM in Brands Hatch zu fahren. Da wir auf der Indy-Strecke antreten, wird es ein ziemlich intensives Rennen. Wir müssen viele Runden absolvieren, so dass auf der kurzen Strecke nicht viel Platz zwischen den Fahrzeugen sein wird. Für die Fans ist die Strecke in Brands Hatch natürlich fantastisch, weil sie die Autos sehr oft zu sehen bekommen. Außerdem wird es interessant zu beobachten sein, wie die Fahrer mit der engen Boxengasse zurechtkommen. Aus Erfahrung weiß ich: Regen ist in Brands Hatch immer möglich. Deshalb müssen wir unter Umständen auch eine gute Regenabstimmung parat haben.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl036.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4753" title="DTM 2012 (c) mercedes-benz media" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl036-350x233.jpg" alt="" width="350" height="245" /></a>Sechsmal gastierte die DTM bisher in Brands Hatch. Drei Siege gingen an Audi, drei an Mercedes. 98 Runden warten am Sonntag auf die Piloten, die sich auf ein anstrengendes Wochenende einstellen. Da ist gute Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg, denn nirgendwo sonst sind die Zeitenabstände so minimal wie in Brands Hatch. Experten rechen mit dem engsten Starterfeld der DTM-Geschichte. Audi, in diesem Jahr bisher ohne nennenswerten Erfolg in die DTM gestartet, will am Wochenende wieder vorne mitkämpfen. Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich macht in Optimismus: &#8220;Wir wollen möglichst schon in Brands Hatch wieder dahin kommen, wo wir in all den Jahren waren. Nämlich in die Position, um den Sieg kämpfen zu können.&#8221; Immerhin gelang Audi im vergangenen Jahr ein totaler Dreifach-Triumph in Brands Hatch. Mercedes-Benz Sportchef Norbert Haug spekuliert bereits einen Showdown im Qualifying: &#8220;Brands Hatch wird am kommenden Samstag deshalb den bislang größten Qualifying- Showdown in der Geschichte der DTM erleben, da bin ich mir sicher. Alle wollen die Pole.&#8221;</span></p>
<p><font size="2"><span style="font-size: small;">Mercedes, BMW, Audi, nur einer wird am Sonntag ganz vorne stehen. Das DTM-Rennen in Brands Hatch, früher oft als Langweiler gescholten, hat das Zeug zum echten Thriller. Die ARD überträgt den Showdown von Brands Hatch am Sonntag ab 13:45 Uhr live. Spätestens um 14:30 Uhr ist dann wieder &#8220;Two-Screen&#8221; angesagt, denn in Salzburg startet die WTCC zum zweiten Wertungslauf. Zeitüberschneidungen können ganz schön nervig sein!</span></p>
<p></font></span></p>
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		<title>WTCC Salzburgring: Tatort Nocksteinkehre</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 07:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die tägliche Dosis]]></category>
		<category><![CDATA[WTCC]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Guten Morgen aus Düsseldorf!
Der WTCC-Troß gastiert am kommenden Wochenende erstmals auf dem Salzburgring. Eingefleischten Old-School Racern wird die Piste im Nesslgraben, ein paar Kilometer östlich von Salzburg, sicher etwas sagen.
Eröffnet wurde der Salzburgring am 21. September 1969. Schnell stellte sich heraus, die wunderschön in die Landschaft eingebettete Strecke ist sauschnell. Kein Wunder, denn das,24 Kilometer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"> </span></span></div>
<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl0110.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4747" title="Salzburgring (c) salzburginfo" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl0110-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a>Guten Morgen aus Düsseldorf!</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Der WTCC-Troß gastiert am kommenden Wochenende erstmals auf dem Salzburgring. Eingefleischten Old-School Racern wird die Piste im Nesslgraben, ein paar Kilometer östlich von Salzburg, sicher etwas sagen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Eröffnet wurde der <a title="Salzburgring Layout" href="http://www.salzburgring.com/downloads/plaenexpress.pdf" target="_blank">Salzburgring</a> am 21. September 1969. Schnell stellte sich heraus, die wunderschön in die Landschaft eingebettete Strecke ist sauschnell. Kein Wunder, denn das,24 Kilometer lange Asphaltband verteilt sich auf zwei lange Geraden, die Nocksteinkehre und die lang gezogene Fahrerlagerkurve. Schon in den Siebzigerjahren wurden Schnitte von mehr als 180 km/h gefahren. Stars wie Graham Hill, Emerson Fittipaldi, Niki Lauda und Jacky Ickx gaben sich die Ehre. Doch die Piste hatte bereits damals ihren Tücken. Großzügige Auslaufzonen fehlen auch heute weitgehend. Ein paar enge Schikanen haben zwar die extrem hohen Topspeeds eingebremst, trotzdem gilt der Salzburgring als heißes Pflaster, selbst wenn der berüchtigte Salzburger Schnürlregen die Piste unter Wasser setzt.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Der 28. August 1988 ist sicher noch einigen Rennsportfreunden in Erinnerung geblieben. Die DTM gastiert an diesem schwül-heißen Sonntag auf dem Salzburgring. Am Samstag, beim Training, regnet es in Strömen. Am Renntag brennt die Sonne ins Tal und heizt die Gemüter auf. Nach dem Start wird Olaf Manthey von der Piste gerempelt, schießt über den Grünstreifen zurück auf die Bahn und löst eine Kettenreaktion aus. Die Strecke ist dicht. Abbruch. Der Neustart hält gerade eine Runde, da rasseln auf der Geraden Kurt Thiim und Mario Ketterer ineinander. Ketterers BMW legt 30 Meter Leitplanke um. Abbruch Nummer 2 ist fällig. Nach dem dritten Neustart platzt an Frank Bielas Sierra Cosworth bei Vollgas ein Hinterreifen. Der Wagen steht quer und blockiert die Strecke. Die Rennleitung entscheidet sich für den dritten Abbruch des Tages. Zu Beginn der vierten Neustarts scheint die Welt erstmal in Ordnung. Doch noch in der Startrunde kommt es vor der Nocksteinkehre zur finalen Massenkollision. Manuel Reuters Sierra Cosworth stellt sich quer und ein Großteil des Feldes produziert Schrott in Millionenhöhe. Es folgt Abbruch Nummer Vier und die Piloten spielen verrückt. Roberto Ravaglia fordert lautstark: &#8220;Ich starte nicht mehr, basta!&#8221; Klaus Ludwig stimmt zu: &#8220;Wir sollten aufhören, bevor hier noch etwas Schlimmes passiert.&#8221; Für Herbert Linge, damals Chef der ONS-Sicherheitsstaffel, kam das Chaos nicht unerwartet: &#8220;Das mußte ja passieren, der Salzburgring provoziert solche Vorfälle.&#8221; Nur Charly Lamm, damals schon Teamchef bei Schnitzer-BMW, mault: &#8220;Wenn das die DTM ist, dann bleiben wir doch lieber in der EM. Da wird nicht bei jedem Scheiß abgebrochen.&#8221;*</span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="403" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qC952LqI75g?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="403" src="http://www.youtube.com/v/qC952LqI75g?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl0210.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4748" title="Salzburgring ETCC 2010 - (c) fiaetcc" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl0210-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a>Schon damals schieden sich die Geister über Wohl und Wehe des Salzburgrings. Ich hoffe nicht, das wir am kommenden Wochenende etwas vergleichbares erleben. Doch die Tourenwagen der WTCC werden sich auf dem Salzburgring wahrscheinlich Windschattenschlachten der Superlative bieten. Enge Rad-An-Rad Duelle bei Topspeed bei sommerlichen Temperaturen, die zwei Rennen der WTCC versprechen extrem viel Spannung. Eric Nève, Chevrolet-Teamchef, freut sich auf das Rennen in Salzburg besonders, da er schon in der ETCC positive Erfahrungen gesammelt hat: „Es waren denkwürdige Rennen, die ich mit den besten Erinnerungen verbinde: Wir haben nach einem dramatischen Rennen den Sieg nach Hause gefahren, es war ein Rennen, in dem jede Runde die Führung wechselte, manchmal sogar mehrmals!&#8221; Bei Chevrolet gibt man sich optimistisch, denn Windschattenfahren liegt den Blue Boys ja bekanntlich. Auch Ford freut sich auf die WTCC-Premiere in Österreich. Tom Chilton und James Nash kommen mit den jüngsten Ausbaustaufen nach Salzburg. Doch wie für viele andere WTCC-Kollegen ist der Salzburgring auch für Chilton und Nash Neuland.</span></p>
<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;">Schönes Wetter, neues Geläuf, die WTCC verspricht ein spannendes Salzburgring-Wochenende. Bleibt zu hoffen, das die Tourenwagenkutscher cool bleiben, auch wenn&#8217;s heiß hergeht.</span></span></div>
<p><span style="font-size: xx-small;"> *Zitate aus &#8220;Thomas Voigt &#8211; Tourenwagen Story 1988</p>
<p></span></span></p>
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		<title>24 Stunden Nürburgring: Autoquartett</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 07:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die tägliche Dosis]]></category>
		<category><![CDATA[24-Stunden Rennen]]></category>
		<category><![CDATA[Nürburgring]]></category>

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		<description><![CDATA[Guten Morgen aus Düsseldorf!
Größerer Hubraum, höhere Geschwindigkeit, mehr PS. Manchmal reichen sogar ein paar Zentimeter mehr Länge. Nur bei der Beschleunigung sticht der niedrigere Wert. In den alten Zeiten, weit vor IPad, PlayStation und GameBoy wurde gezockt ohne Ende und manch angehende PS-Held verlor auf den Schulhöfen dieser Republik sein Taschengeld beim Autoquartett. 
 Alles vorbei? Denkste! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl019.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4739" title="24-Stunden Rennen Nürburgring - Audi R8 (c) ampnet/Audi" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl019-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a>Guten Morgen aus Düsseldorf!</span></span></div>
<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;">Größerer Hubraum, höhere Geschwindigkeit, mehr PS. Manchmal reichen sogar ein paar Zentimeter mehr Länge. Nur bei der Beschleunigung sticht der niedrigere Wert. In den alten Zeiten, weit vor IPad, PlayStation und GameBoy wurde gezockt ohne Ende und manch angehende PS-Held verlor auf den Schulhöfen dieser Republik sein Taschengeld beim Autoquartett. </span></p>
<p><span style="font-size: small;"> </span><span style="font-size: small;">Alles vorbei? Denkste! Denn das, was sich in den nächsten Tagen auf der Nordschleife abspielt, hat ebenfalls etwas von Autoquarett. Vier deutsche Hersteller und zwei ausländische Außenseiter werfen sich mit ihren GT3-Autos in die Schlacht um Leistungswerte, Schlagzeilen, Rundenrekorde und Pokale. Schließlich sind die 24 Stunden auf der Nordschleife inzwischen mehr als nur ein Breitensport-Klassiker. Die großen Werke haben längst erkannt: Rennsiege in der grünen Hölle zieren das Image. Und wie beim Autoquartett geht der Sieg am Ring über das entscheidende Mehr an PS, Hubraum und Geschwindigkeit. Doch zwei Faktoren kommen noch hinzu: Mensch und BoP!</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Normalerweise stehen bei einem hochkarätigen Rennen immer ein paar Favoriten auf der Liste, große Namen, fette Karren. Auf dem Nürburgring ist das ein wenig anders. Der Ringkampf zwischen den Audi R8 LMS Ultra, den BMW Z4 GT3, den Mercedes SLS AMG GT3, den Porsche 911 GT3 R und den Außenseitern Ford GT3 und McLaren MP4-12C GT3 ist nahezu unmöglich zu prognostizieren. Schließlich sorgt BoP erstmal für Zurückhaltung im Feld. Die Rennleitung am Ring hat nämlich entschieden, die Werte der Balance Of Performance noch bis zwei Stunden vor dem Start per Feintuning zu verändern. Im Zeittraining und im Qualifying werden sich die Profi-Teams wohl keine Blöße geben, um nicht in die BoP-Falle zu tappen. Das Leistungspotential der GT3-Autos wird erst zum Rennstart am Samstag um 16 Uhr aufgedeckt.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl035.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4740" title="24-Stunden Rennen - Schubert BMW Z4 (c) bmwmedia" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl035-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a>Auf dem Papier dürften die werksunterstützten Schubert-BMW Z4 GT3 die Macht am Ring sein. In den vergangenen drei VLN-Läufen waren die Schubert-Z4 erstaunlich stark unterwegs. Mit Jörg und Dirk Müller, Uwe Alzen, Dirk Adorf, Claudia Hürtgen, Dominik Schwager und Nico Bastian sind die Autos auch fahrerisch gut besetzt. Der V8-Saugmotor der Schubert-Zetties liefert satte 510 PS aus 4399 Kubikzentimeter Hubraum. Keine schlechten Werte. </span><span style="font-size: small;">Olaf Manthey läßt sich davon nicht beeindrucken. Obwohl, Mantheys zwei GT3 Porsche würden im Autoquartett gegen die Z4 verlieren, denn 500 PS, 6 Zylinder und 3996 Kubikzentimeter Hubraum sind definitiv die schlechteren Karten. Olaf Manthey hat aber noch andere Baustellen. Die Porsche AG hat die Werksunterstützung in diesem Jahr ausgesetzt. Immerhin sitzen mit Romain Dumas und Marc Lieb zwei echte Porsche-Werksfahrer im Cockpit des Wochenspiegel-Porsche. Im Schwesterauto teilen sich Nick Tandy, Jörg Bergmeister und Patrick Long die Arbeit.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Audi rollt mit großer Flotte an den Ring. Vier R8 LMS Ultra zählen zum Kreis der möglichen Gesamtsieger. 10 Zylinder, 5200 Kubikzentimer Hubraum, stramme 540 PS, im trockenen geht mit den Audi was. Aber wer den Ring kennt, der weiß: Meistens kommt es anders als man denkt! Audi Sport Team Phoenix setzt zwei R8 ein, Speedhunter Team WRT und Raeder Motorsport bringen je einen R8 in die Eifel. Für Audi und Phoenix gilt der Gesamtsieg als Ziel. Doch das V10-Aggregat hatte bisher großen Durst. Für das kommende Wochenende verspricht Audi eine Verbrauchsreduzierung von 6 Prozent. Damit dürften die R8 das 9-Runden-Tankfenster erreichen und im Spiel sein.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl029.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4741" title="24-Stunden Rennen - Mercedes SLS AMG 24H Dubai" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl029-350x222.jpg" alt="" width="350" height="222" /></a>Die spektakulären Flügeltürer von Mercedes sind optisch und akustisch eine Wucht. V8-Motor, 6208 ccm Hubraum, 520 PS. Mit den Karten läßt sich was anfangen. Bisher deckten die SLS ihr wahres Potential noch nicht wirklich auf. Black Falcon, Heico und Rowe bringen je zwei SLS in die Eifel, die mächtig abgespeckt haben. Die schweren Originaltüren wurden durch Carbon-Türen ausgetauscht. In der Vorbereitung hielten sich die SLS-Teams zurück. Wer weiß, vielleicht war Taktik im Spiel. </span><span style="font-size: small;">Bleibt noch ein Blick auf die Mitspieler. Da sticht der McLaren MP4-12C GT3 besonders hervor. Ringkönig Klaus Ludwig startet gemeinsam mit Nick Heidfeld im Gemballa-McLaren. V8-Biturbo, 3,7 Liter Hubraum, 530 PS, der Exot aus Großbritannien hat im Rennen allerdings nur Außenseiterchancen. Dies gilt auch für den Ford GT3, dessen V8-Motor über 5 Liter Hubraum verfügt und 500 PS freisetzt. Der von Jürgen Alzen eingesetzte Ford GT3 rundet <a title="24H Nürburgring 2012 - Entry List" href="http://www.24h-rennen.de/uploads/media/24h_Starterliste_12_05_10.pdf" target="_blank">das 190 Wagen starke Feld</a> ab, dürfte aber im Rennen keine Rolle spielen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl042.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4742" title="24-Stunden Rennen - Peugeot RCZ (c) peugeotsport" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl042-350x262.jpg" alt="" width="350" height="262" /></a>Wie gesagt, eine detaillierte Prognose auf den Gesamtsieg erspare ich mir. Im Kampf um die Klassensiege gibt es allerdings ein Team, das ich nicht unerwähnt lassen möchte. Peugeot Sport kommt mit breiter Brust in die Eifel. Der Peugeot RCZ errang in diesem Jahr bei jedem VLN-Lauf den Klassensieg und peilt nun die 24 Stunden an. Peugeot-Teammananger Olivier Perez ist optimistisch: &#8220;Bei den 24 Stunden setzten wir auf den neuen 1.6 Liter Turbo-Benziner, der über das neue Endurance-Kit verfügt. Wir wollen gewinnen.&#8221;</span></p>
<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;">Das große Rennfest am Ring startet Samstag um 16 Uhr. Sport1 ist bereits bei den Trainings und den Qualifyings live mit den TV-Kameras dabei. Bleibt zu wünschen, das die 40. Auflage des 24-Stunden Rennens wirklich großen Sport bietet und von schweren Unfällen verschont bleibt!</span></span></div>
<p><span style="font-size: x-small;"> </p>
<p></span></span></p>
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		<title>Mille Miglia 2012: Es gibt sie noch, die schönen Dinge!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die tägliche Dosis]]></category>
		<category><![CDATA[Mille Miglia]]></category>

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		<description><![CDATA[Guten Morgen aus Düsseldorf!
Wir schreiben Mitte Mai. Der Frühling zeigt uns hier im Dorf wieder mal die kalte Schulter. Doch südlich der Alpen entwickelt sich in den kommenden Tagen ein Hoch, dessen Faszination und Spannung zu rekordverdächtigen Hitzewallungen führen kann. Am 17. Mai startet in Brescia die 30. Neuauflage der legendären Mille Miglia.
Vierundzwanzig Mal, von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl018.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4730" title="Mille Miglia 2012" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl018-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a>Guten Morgen aus Düsseldorf!</span></span></div>
<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;">Wir schreiben Mitte Mai. Der Frühling zeigt uns hier im Dorf wieder mal die kalte Schulter. Doch südlich der Alpen entwickelt sich in den kommenden Tagen ein Hoch, dessen Faszination und Spannung zu rekordverdächtigen Hitzewallungen führen kann. Am 17. Mai startet in Brescia die 30. Neuauflage der legendären Mille Miglia.</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Vierundzwanzig Mal, von 1927 bis 1957, war die Mille Miglia Schauplatz des härtesten Straßenrennens der Welt. Tausend Meilen über Landstraßen, von Brescia nach Rom und zurück, mit Vollgas, ohne Pause, ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen. Das war die Zeit der großen PS-Heroen, eines Tazio Nuvolari, Rudolf Carraciola, Huschke von Hanstein, Clemente Biondetti, Alberto Ascari oder Stirling Moss. Die Rekordjagd auf den schmalen Pisten der Toskana zog die großen Werke magisch an. Alfa Romeo, Ferrari, aber auch BMW und Mercedes-Benz lieferten sich ein Wettrüsten. Immer stärker, immer schneller, lautete schon damals die Devise. Die technische Entwicklung in den Fünfzigerjahren gipfelte in Rekorden für die Ewigkeit. Stirling Moss durcheilte im Mai 1955 die 1600 Kilometer in einer Zeit von zehn Stunden, sieben Minuten und 48 Sekunden und erreichte einen Schnitt von unglaublichen 157,65 km/h. Das mörderisch hohe Tempo auf nahezu ungesicherten Landstraßen forderde ihren Tribut. 1957 schleuderte Alfonso De Portago im Ferrari kurz vor dem Ziel mit über 300 km/h in eine Menschenmenge. Portago, sein Beifahrer und zehn Zuschauer fanden den Tod. Das Ende der Mille Miglia war besiegelt.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl028.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4731" title="Mille Miglia" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl028-350x232.jpg" alt="" width="350" height="232" /></a>Doch die Magie dieses Rennens erlosch nicht. Schon gar nicht in Italien, wo sich 1977 wieder 150 Klassiker auf den Weg machten. Die neue Mille Miglia war geboren. In diesem Jahr feiert die Motor- und Klassikszene bereits die 30. Neuauflage, die sich ganz nah am alten Vorbild orientiert. Die Streckenführung entspricht weitestgehend der Route von 1957. Allerdings bleiben den Piloten und Beifahrern nun drei Tage Zeit, die diesjährige Distanz von 1498,32 Kilometern zu bewältigen. Doch lassen wir uns nicht täuschen, für die Teilnehmer der Mille Miglia 2012 ist Zeit ein rares Gut. Die lange Distanz, gepaart mit vielen trickreichen Sonderprüfungen, läßt nur wenig Zeit für Schlaf. Zwar sind im aktuellen Nenngeld von 7260 Euro auch die Hotelübernachtungen und die Verpflegung enthalten, doch bei den kleinen Privatiers reicht es während der Etappen gerade einmal für eine Mütze voll Schlaf und eine ausgiebige Dusche. Zu eng ist der Zeitplan zwischen der Ankunft nach Mitternacht und der Weiterfahrt am frühen Morgen. Nach zwei Mille Miglias auf einem von Pasquale Ermini konstruierten Fiat 1100 Spyder, gönne ich mir und meinem kleinen roten Auto eine kurze Pause. Doch wenn ich ehrlich bin, die Magie der Mille Miglia läßt sich nicht unterdrücken. In ein paar Jahren werde ich es wieder machen, auf verschlungenen Wegen durch Norditalien, vorbei an Massen von jubelnden Zuschauern, über die Apennin-Pässe und durch Radicofani, dem wohl meistfotografierten Dorf der Mille Miglia.</span></p>
<div><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl041.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4732" title="Mille Miglia - Mercedes-Benz 300 SLR" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl041-350x233.jpg" alt="" width="350" height="239" /></a></span></div>
<p><span style="font-size: small;">Die neuzeitliche Mille Miglia wird immer mehr zum Spielplatz der großen Werke, die mit ihren historisch authentischen Fahrzeugen die Epoche des großen Rennens wieder aufleben lassen. Mercedes-Benz ist zur 85-Jahr-Feier der legendären 1000 Meilen wieder bestens gerüstet. Neben dem 300 SL Rennsportwagen ist Mercedes-Benz Classic mit einer großen Zahl weiterer exklusiver Fahrzeuge im Feld vertreten, vom Tourensportwagen SSK bis zum Rennsportwagen 300 SLR und dem Seriensportwagen 300 SL. Darunter sind der 300 SLR mit der Startnummer 658, auf dem Juan Manuel Fangio 1955 die Mille Miglia bestritt und seinerzeit Zweiter im Gesamtklassement wurde und der Seriensportwagen 300 SL, mit dem John Cooper Fitch den Klassensieg der GT-Sportwagen über 1,3 Liter Hubraum errang. Ebenfalls am Start ist ein Mercedes-Benz 180 D, eine Limousine dieses Typs siegte 1955 in der Dieselklasse. Mercedes-Benz treibt auch in diesem Jahr wieder gewaltigen Aufwand. Unterstützt werden die 16 Mercedes-Klassiker von immerhin 12 Service-Fahrzeugen, ausgerüstet mit einer nahezu kompletten Werkstattausstattung und reichlich Ersatzteilen wie Kupplungen, Getriebe, Anlasser, Lichtmaschinen, Zünd- und Bremsanlagen. Geklotzt wird bei Mercedes-Benz nicht nur bei der Technik. Auch die Fahrzeugbesatzungen sind prominent. Jochen Maas sitzt im 300 SLR, Bernd Mayländer steuert einen 300 SL und der Vorstandsvorsitzende Dr. Dieter Zetsche nimmt im Flügeltürer von 1955 Platz.</span></p>
<div><span style="font-size: small;">Auch Alfa Romeo läßt es sich 2012 nicht nehmen, mit dem Alfa Romeo Historic Motoring Team die Mille Miglia in Angriff zu nehmen. Zwei Vorkriegsmodelle, der 1500 SS und der 1750 GS sowie zwei Sportiva aus den Fünfzigerjahren werden das &#8220;Cuore Sportivo&#8221; wieder aufleben lassen. Alfa Romeo ist mit 11 Gesamtsiegen immerhin Rekordhalter bei der Mille Miglia. Ferrari kann nur mit 8 Gesamtsiegen aufwarten.</span></div>
<p><span style="font-size: small;"> </p>
<p></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl052.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4733" title="Mille Miglia - Jaguar Heritage Racing" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl052-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a></span>Ohne Gesamtsieg, dafür aber mit großer Tradition, tritt Jaguar bei der Mille Miglia an. Mitte März wurde das Team Jaguar Heritage Racing aus der Taufe gehoben, die mit insgesamt sechs C- und D-Typen bei der Mille Miglia antreten werden. Darunter ist der Original C-Typ, mit dem Sir Stirling Moss im Jahr 1952 die Mille Miglia fuhr und den Großen Preis von Reims gewann. Immerhin der erste Sieg eines Rennwagens mit Scheibenbremsen! Für Adrian Hallmark, Global Director Jaguar Cars, hat die Mille Miglia in diesem Jahr große Bedeutung: &#8220;60 Jahre nach dem ersten Rennsieg eines scheibengebremsten Jaguar kommen wir mit den Legenden zurück. Ein großer Moment für uns alle.&#8221; Ganz sicher auch für Sir Stirling Moss, der in seinem alten Auto Platz nehmen wird.</span> </p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="309" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oMr-DkG-X-g?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="309" src="http://www.youtube.com/v/oMr-DkG-X-g?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<div><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl041.jpg"></a></span></div>
<p><span style="font-size: small;">Doch Jaguar hat mit dem historischen Rennteam mehr im Sinn. Bereits am vergangenen Wochenende legten die Briten beim Grand Prix de Monaco Historique den Grundstein für die Saison. Alex Buncombe gewann auf dem 1952er Jaguar C-Type das Rennen der Serie für Pre-Sports Prototypen. Der Auftakt ist gemacht für die Briten, die neben der Mille Miglia noch beim AVD Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring und beim Goodwood Revival antreten werden.</span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;">Ob Aktiver oder Zuschauer an der Strecke. Die Mille Miglia bleibt die großartigste Oldtimer-Veranstaltung der Welt. Wenn am Donnerstag ab 18:30 Uhr insgesamt 375 Klassiker im 20-Sekunden-Takt die Rampe in Brescia verlassen, steht halb Italien Kopf. Und nicht nur das, Zigtausend Freunde und Fans des historischen Motorsports säumen die Straßen und jubeln den Autos zu. Giovanni Canestrini, einer der vier Gründerväter des Rennens, sagte einmal: &#8220;Sollte es die Mille Miglia eines Tages nicht mehr geben, so wird etwas unsagbar Schönes aus der Welt des italienischen Motorsports verschwinden.&#8221;</span></span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;">Doch Gottseidank! Es gibt sie noch, die schönen Dinge!</span></span> </p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="309" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/G0eIVfr5Dck?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="309" src="http://www.youtube.com/v/G0eIVfr5Dck?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
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		<title>F1: Cool und fehlerlos. Der Pastor-Faktor!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die tägliche Dosis]]></category>
		<category><![CDATA[Formel 1]]></category>

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		<description><![CDATA[Guten Morgen aus Düsseldorf!
Von wegen, Paydriver!! Pastor Maldonado verblüffte beim Großen Preis von Spanien und legte einen Sensationssieg hin. Der Williams-Pilot ist der fünfte Grand Prix Sieger im fünften WM-Lauf. Gleichzeitig holte der Venezuelaner den ersten Grand Prix Sieg für das Williams-Team seit 2004. Fernando Alonso fuhr im Ferrari auf den zweiten Platz. Lotus-Eisklotz Kimi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl017.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4726" title="F1 Barcelona - Pastor Maldonado erster GP-Sieg (c) afp" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl017-350x273.jpg" alt="" width="350" height="273" /></a>Guten Morgen aus Düsseldorf!</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Von wegen, Paydriver!! Pastor Maldonado verblüffte beim Großen Preis von Spanien und legte einen Sensationssieg hin. Der Williams-Pilot ist der fünfte Grand Prix Sieger im fünften WM-Lauf. Gleichzeitig holte der Venezuelaner den ersten Grand Prix Sieg für das Williams-Team seit 2004. Fernando Alonso fuhr im Ferrari auf den zweiten Platz. Lotus-Eisklotz Kimi Räikkönen wurde starker Dritter. Deutsche Piloten spielten im Kampf ums Podest keine Rolle.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Es gibt Tage im Motorsport, die sind einzigartig. Gestern war es wieder soweit! Maldonados Siegesfahrt war wahrlich kein Zufall. Der Sieg des lange als Paydriver gescholtenen Venezuelaners war hart erarbeitet und dank guter Strategie und flottem Speed völlig verdient. Frank Williams hat nach der desaströsen Saison 2011 viel riskiert. Der Umbau des Teams beginnt sich langsam auszuzahlen. Frank Williams, vor wenigen Wochen 70 geworden, erlebte in Barcelona eine Sternstunde! Noch am Samstag erbte das Team durch Hamiltons Strafversetzung die Pole Position. Im Rennen machten Pastor und das Williams-Team alles richtig. Zwei clevere Boxenstopps kauften Ferrari den Schneid ab, denn die Italiener ließen sich dazu hinreißen, zwei Umläufe länger draußen zu bleiben. Nach 66 Runden triumphierte Maldonado, weil er cool und fehlerlos blieb. Die Formel 1 erlebt den fünften Sieger im fünften Rennen. Die spannendste F1-Saison aller Zeiten legte gestern in Barcelona noch einen drauf!</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Die deutschen Piloten blieben in Spanien allerdings hinter den Erwartungen zurück. Sebastian Vettel kam vor Nico Rosberg als sechster ins Ziel. Nico Hülkenberg wurde zehnter. Timo Glock quälte sich mit dem Marussia auf Rang 18. Michael Schumacher schied nach einem heftigen Auffahrunfall aus. Schumachers Crash mit Bruno Senna hat für den Alt-Champion schwerwiegende Folgen. Beim nächsten Rennen in zwei Wochen wird Schumacher um fünf Plätze nach hinten versetzt. Die Rennkommissare bestraften Schumacher am Sonntag nach einer Anhörung wegen Verursachung einer Kollision. &#8220;Dann muss ich halt in Monaco angreifen&#8221;, ätzte der 91-malige Grand-Prix-Gewinner.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl027.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4727" title="F1 Barcelona - Da fährt er noch. Michael Schumacher (c)mercedesbenzmedia" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl027-350x238.jpg" alt="" width="350" height="238" /></a>Was war passiert? Bereits in der 13. Runde krachte Schumacher mit seinem Mercedes in Kurve 1 in den vor ihm fahrenden Williams von Bruno Senna. Dann rutschte der Kerpener ins Kiesbett und kam nicht mehr heraus. Ärgerlich warf der sechsmalige Spanien-Sieger sein Lenkrad weg. Unmittelbar nach seinem Ausscheiden hatte Schumacher Senna die Schuld an dem Crash zugeschoben: &#8220;Selbstverständlich bin ich über diesen Rennausgang nicht glücklich, wir hätten heute einige Punkte sammeln können. Aber solche Momente gehören manchmal zum Rennsport dazu. Ich weiß, dass es auf den TV-Bildern nur schwierig zu erkennen war, aber Bruno Senna zog nach rechts, um die Innenseite zu verteidigen. Dann kam er kurz vor dem Bremspunkt plötzlich wieder nach links. Wenn man beim Anbremsen so nah zusammenliegt, hat man keine andere Wahl, als zu reagieren und zu versuchen, eine Kollision zu vermeiden, aber es war leider schon zu spät. Das war wie gesagt sehr schade, aber jetzt richte ich meinen Blick nach vorne auf das nächste Rennen&#8221;, beurteilte Schumacher den Unfall.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Mit nur zwei Punkten nach fünf Rennen ist der Rekord-Champion im Titelrennen bereits aussichtslos abgeschlagen. Durch die Zurückstufung hat er beim Großen Preis von Monaco nur noch minimale Chancen auf eine Top-Platzierung.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Nach Rosbergs China-Sieg wurde Mercedes auch in Barcelona von der Realität eingeholt. Es mangelt an Konstanz, die Performancekurve zeigt wieder einmal nach unten. Rosberg quälte sich mit zwei weichen (9 und 13 Runden) und zwei harten Reifensätzen (18 und 26 Runden) herum. Mercedes mangelte es in Barcelona an Pace und die Autos litten an Abtriebs-Verlust. Für Monaco sind einige Updates angekündigt. Ob&#8217;s hilft?</span></p>
<p></span></span></p>
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		<title>Auf der Zielgeraden</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 07:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die tägliche Dosis]]></category>
		<category><![CDATA[Formel 1]]></category>

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		<description><![CDATA[Guten Morgen aus Düsseldorf!
 
Das Wochenende steht vor der Tür. Einmal noch kräftig Gas geben und die Zielgerade ist in Sicht.
 
Nach dreiwöchiger Rennpause mit eingeschobenem Mugello-Test treffen sich auf dem Circuit de Cataluna die Protagonisten der Formel 1. Mit dem Rennen in Barcelona startet die F1 in die hektische Europa-Saison. Vier verschiedene Sieger bei ebenso vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl016.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4716" title="Nico Rosberg (c)mercedesbenzmedia" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl016-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a>Guten Morgen aus Düsseldorf!</span></span></div>
<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;">Das Wochenende steht vor der Tür. Einmal noch kräftig Gas geben und die Zielgerade ist in Sicht.</span></span></div>
<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;">Nach dreiwöchiger Rennpause mit eingeschobenem Mugello-Test treffen sich auf dem Circuit de Cataluna die Protagonisten der Formel 1. Mit dem Rennen in Barcelona startet die F1 in die hektische Europa-Saison. Vier verschiedene Sieger bei ebenso vielen Rennen. Die laufende Saison entwickelt sich als die abwechslungsreichste seit rund 30 Jahren. Selbst das früher als ereignisarm bezeichnete Rennen von Barcelona dürfte die eine oder andere Überraschung bereithalten. Schließlich gilt Überholen seit &#8220;Erfindung&#8221; des DRS als durchaus möglich. Die Presseleute von Mercedes-Benz haben einmal gerechnet und kommen auf 327 Überholmanöver bei den ersten vier Läufen der Saison. Man könnte diese Statistik natürlich jetzt breit auswalzen, aber davon nehme ich heute mal Abstand. Interessant ist aber, was uns statistisch in Barcelona erwartet: Im vergangenen Jahr gab es 51 normale und DRS unterstützte Überholmanöver, das lag über dem Saisondurchschnitt von 43 Manövern. Davon waren jedoch 57% DRS-Vorgänge. Es wird spannend, zu erfahren, ob sich das wiederholt oder ob sich der 2012er Trend zu mehr normalen Überholmanövern fortsetzt.</span></span></div>
<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;">Gefahren wird nicht nur in Barcelona. Auch im mondänen Monte Carlo dröhnen die Motoren. Beim 8. Grand Prix Historique läßt der Automobil Club Monaco wieder in Ehren ergraute Formel-1 Autos von der Kette. Alle zwei Jahre wird auf dem traditionsreichen Stadtkurs der historische Grand Prix ausgetragen. Die Bandbreite der zugelassenen Grand-Prix Wagen reicht an diesem Wochenende von den 30er Jahren bis ins Jahr 1978. Ein kleiner Blick auf die Veranstaltung von 2010 zeigt, welche Faszination von diesem alten Einbäumen auch heute noch ausgeht.</span></span></div>
<div><span style="font-size: x-small;"> </span></div>
<div><span style="font-size: x-small;"> </span><span style="font-size: small;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="545" height="307" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sCQjPLNcKy0?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="545" height="307" src="http://www.youtube.com/v/sCQjPLNcKy0?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object>　</span></div>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="545" height="307" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/31zFLxbsnNo?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="545" height="307" src="http://www.youtube.com/v/31zFLxbsnNo?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p><span style="font-size: small;">Das war&#8217;s auch schon für diese Woche. Bis Montag gönnt sich Stephans RaceBlog eine Pause. Allen Lesern und Freunden wünschen wir ein schönes Wochenende und viel Spaß bei den Rennen, egal ob historisch oder modern!</span></p>
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		<title>IRC Tour De Corse: Peugeot präsentiert den 208 R2</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die tägliche Dosis]]></category>
		<category><![CDATA[IRC]]></category>

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		<description><![CDATA[
Guten Morgen aus Düsseldorf!
Mit der Tour De Corse startet heute einer der ganz großen Rallye-Klassiker. Die Rallye Korsika hat zwar keinen WM-Status mehr, unter dem Championat der Intercontinental Rallye Challenge IRC gehts aber nicht minder spektakulär zur Sache. Immerhin gehen 22 Super-2000 Autos an den Start, angeführt vom WRC-Star Dani Sordo auf dem frisch überarbeiteten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl015.jpg"></a></span></span></span></div>
<div><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;">Guten Morgen aus Düsseldorf!</span></span></div>
<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;">Mit der Tour De Corse startet heute einer der ganz großen Rallye-Klassiker. Die Rallye Korsika hat zwar keinen WM-Status mehr, unter dem Championat der Intercontinental Rallye Challenge IRC gehts aber nicht minder spektakulär zur Sache. Immerhin gehen 22 Super-2000 Autos an den Start, angeführt vom WRC-Star Dani Sordo auf dem frisch überarbeiteten MINI S2000.</span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="545" height="307" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/O2HXZVXRa4U?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="545" height="307" src="http://www.youtube.com/v/O2HXZVXRa4U?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"> </embed></object><span style="font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Peugeot nutzt die 55. Auflage der Tour De Corse zu einer spektakulären Präsentation. Die Equipe präsentiert in Korsika den 208 R2, ein komplett neues Rallye-Fahrzeug, das an die Erfolge der Vorgänger 205, 206 und 207 anknüpfen soll. Seine Premiere feiert Peugeot neues Rallyegeschoß ab heute, wo der 208 R2, pilotiert von Stéphane Sarrazin und Benjamin Veillas, als Vorausfahrzeug zum Einsatz kommt.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Der Peugeot 208 R2 gibt einen Ausblick auf das nach dem FIA-R5-Reglement aufgebaute Rallye-Modell, das im Herbst 2012 präsentiert wird. Zudem wird eine Version für die Rundstrecke entwickelt.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Dem Reglement entsprechend verfügt der neue Rallyewagen über einen 1,6-Liter Saugmotor. Dieser basiert auf dem Serientriebwerk 1.6 VTi und leistet 136 kW / 185 PS. Für den Einsatz bei Rallyes stand dabei nicht die Höchstleistung im Vordergrund, sondern die Fahrbarkeit des Motors, die durch die variable Nockenwellensteuerung erreicht wurde.</span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="545" height="307" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/NB0alsH62XI?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="545" height="307" src="http://www.youtube.com/v/NB0alsH62XI?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"> </embed></object></p>
<p><span style="font-size: small;">Neu entwickelt wurde auch das sequenzielle Fünfgang-Getriebe, das deutlich kompakter und leichter ist. Das Schaltsystem ist identisch mit dem des Peugeot 207 S2000 und wird über einen Hebel an der Lenksäule bedient. Ein innovatives Kühlsystem, dass Luft durch einen Einlass in der Wagenfront zu Finnen am Getriebegehäuse leitet, sorgt für optimale Betriebstemperaturen. Die Servolenkung wird nicht elektrisch, sondern hydraulisch unterstützt. Neben einer leichteren Bedienung sorgt dies für bessere Fahrbarkeit und direktes Feedback, insbesondere auf losem Untergrund.</span></p>
<p></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Der Peugeot 208 R2 wird als Asphalt- oder Schottervariante ab November 2012 im Peugeot Sport Racing Shop erhältlich sein. Der Preis als Kit-Version beträgt 44.625 Euro inklusive eines kompletten Motors. Die komplett aufgebaute Version des neuen Rallye-Fahrzeugs kostet 68.425 Euro.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl015.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4703" title="Peugeot 208 R2 - 1 (c) peugeotsport" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl015-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a></span></p>
<p><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl026.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4704" title="Peugeot 208 R2 - 2 (c) peugeotsport" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl026-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a></p>
<p><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl034.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4705" title="Peugeot 208 R2 - 3 (c) peugeotsport" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl034-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a></p>
<p><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl04.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4706" title="Peugeot 208 R2 - 4 (c) peugeotsport" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl04-350x233.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a></p>
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		<title>F1: Ehrenrunde in Fiorano</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 07:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die tägliche Dosis]]></category>
		<category><![CDATA[Formel 1]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Guten Morgen aus Düsseldorf!
Wenn der Sohn mit Vati&#8217;s Auto unterwegs ist, dann kann das durchaus unterhaltsam sein. Wenn&#8217;s dann auch noch ein 12-Zylinder F1-Ferrari aus dem Jahr 1979 ist, dann wird die Ausfahrt zu einem berührenden Erlebnis.
Jacques Villleneuve fuhr gestern das Auto seine Vaters Gilles auf dem Kurs von Fiorano. Und nicht wenigen Fans des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"> </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Guten Morgen aus Düsseldorf!</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Wenn der Sohn mit Vati&#8217;s Auto unterwegs ist, dann kann das durchaus unterhaltsam sein. Wenn&#8217;s dann auch noch ein 12-Zylinder F1-Ferrari aus dem Jahr 1979 ist, dann wird die Ausfahrt zu einem berührenden Erlebnis.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Jacques Villleneuve fuhr gestern das Auto seine Vaters Gilles auf dem Kurs von Fiorano. Und nicht wenigen Fans des großen Gilles Villeneuve ging das Herz auf!</span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="545" height="307" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/yUPS0oQKtMI?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="545" height="307" src="http://www.youtube.com/v/yUPS0oQKtMI?version=3&amp;hl=en_US&amp;rel=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
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		<title>Der Gigant: Zum 30. Todestag von Gilles Villeneuve</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die tägliche Dosis]]></category>
		<category><![CDATA[Formel 1]]></category>

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		<description><![CDATA[Guten Morgen aus Düsseldorf!
Es gibt Tage im Motorsport, die hinterlassen tiefe Narben. Der 8. Mai ist so ein Datum. Heute vor dreissig Jahren stürzte Gilles Villeneuve beim Abschlußtraining zum Großen Preis von Belgien in den Tod.
Wir waren jung damals und nach Zolder war es nur ein Katzensprung. Das Wetter spielte mit und gegen 10 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl014.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4694" title="Salut Gilles" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl014-350x262.jpg" alt="" width="350" height="262" /></a>Guten Morgen aus Düsseldorf!</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Es gibt Tage im Motorsport, die hinterlassen tiefe Narben. Der 8. Mai ist so ein Datum. Heute vor dreissig Jahren stürzte Gilles Villeneuve beim Abschlußtraining zum Großen Preis von Belgien in den Tod.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Wir waren jung damals und nach Zolder war es nur ein Katzensprung. Das Wetter spielte mit und gegen 10 Uhr stand ich mit einigen Motorsportfreunden im Wald an der Bolderbergbocht. Pünktlich um 13 Uhr begann das mit Hochspannung erwartete Abschlußtraining und nichts elektrisierte uns mehr als das Duell der Ferrari-Stars Gilles Villeneuve und Didier Pironi. Zwei Wochen zuvor, in Imola, kochte das Teamduell bereits einmal über. Didier Pironi widersetzte sich der Teamorder und schnappte Gilles Villeneuve in der letzten Runde den Sieg weg. Villeneuve schäumte und zwischen den Ferrari-Piloten herrschte fortan eine Art kalter Krieg.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl025.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4695" title="Gilles Villeneuve" src="http://www.racing-history.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/bl025-350x238.jpg" alt="" width="350" height="238" /></a>Zehn Minuten vor Ende das Abschlußtrainings lag Pironi vor Villeneuve, der mit aggressiver Verbissenheit einen letzten Schuß abfeuern wollte. Villeneuve hämmerte seinen Ferrari 126C2 um den Kurs und setzte alles auf eine Karte. Vor der Terlamenbocht kam es zur Katastrophe. Villeneuve traf auf Jochen Maas und kollidierte mit dem Deutschen. Der brutale Unfall zerschmetterte Villeneuves Ferrari, der Kanadier wurde aus dem Wagen geschleudert und verstarb um 21:12 Uhr in den St. Raphael-Klinik von Leuwen. Villeneuves Risikobereitschaft, jenes Villeneuve-Fieber, von dem auch wir infiziert waren, ließ uns geschockt zurück. Ich fühle noch heute die Fassungslosigkeit und die Stille, die sich an jenem Samstagnachmittag wie ein Tuch über die Strecke von Zolder legte.</span></p>
<p><font size="2"><span style="font-size: small;">Der unglückliche Jochen Maas, zu Unrecht als Verursacher des Unfalls beschuldigt, kehrte einige Rennen später der Formel 1 den Rücken. &#8220;Meine fatale Kollision mit Gilles Villeneuve war einer der Gründe, warum ich kurz darauf aus der Formel 1 ausstieg. Wegen seiner Kinder tat mir der Unfall weh wie keiner zuvor&#8221;, stellte Maas später einmal klar. &#8220;Ich empfinde keine Schuld, allerdings Mitschuld. Denn es war ein Irrtum von Gilles und mir.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Gilles Villeneuve wurde 1977 von seinem Kollegen James Hunt entdeckt, der ihn zu McLaren vermittelte. Anschließend unterschrieb er bei Ferrari und blieb der Scuderia bis zu seinem Tod treu. Er gewann sechs Grand Prix, wurde 1979 Vize-Weltmeister. Der Traum vom Titelgewinn ging für die Villeneuves erst in der nächsten Generation in Erfüllung: Jacques Villeneuve, der Sohn des Giganten, wurde 1997 Formel-1-Champion.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Gilles Villeneuve wurde nur 30 Jahre alt. Auch heute, 30 Jahre nach seinem Tod, exisitiert das Fieber immer noch. </span></p>
<p><span style="font-size: small;">J’ai la fièvre Villeneuve!</span></p>
<p></font></span></p>
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